Tagungsberichte

XXVII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Amsterdam (Teil 2)

Auf den Spuren von Ruysch, Donders und Snellen
Die XXVII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft tagte in Amsterdam – einem Land der „Altväter“ der Ophthalmologie, in dem beispielsweise Ruysch, Donders und Snellen lebten und wirkten, und auch Forscher wie Leeuwenhoek und Lehrer wie Boerhave arbeiteten. Die Jahrestagung wurde erneut sehr engagiert vom aktuellen Tagungspräsidenten Prof. Dr. Paulus de Jong (Amsterdam) sowie Dr. Gisela Kuntzsch-Kullin (Braunschweig) als Obfrau und Frank Krogmann (Thüngersheim) als Geschäftsführer vorbereitet. Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) berichtet über die Tagung und stellt die Programminhalte dar.

Veranstaltung der Augen-Praxisklinik Lübeck zu internationalen Kooperationen

Augenärztliche Versorgung in Kenia
Unter dem Thema „Die augenärztliche Versorgung in Deutschland und Kenia“ lud die Augen-Praxisklinik Lübeck zu ihrer jährlich am ersten Adventswochenende stattfindenden Fortbildung „Ophthalmologischer Weihnachtsmarkt“ ein. Durch die Veranstaltung, auf der sich die rund 80 Teilnehmer über moderne Formen der internationalen Zusammenarbeit in der Augenheilkunde und der Entwicklungshilfe informieren konnten, führten Dr. Mary Asiyo-Vogel und Dr. Helmut Machemer (Lübeck). Zu den Vortragenden gehörten unter anderem Prof. Dr. Volker Klauß (München), der über seine Erfahrungen im Aufbau internationaler Kooperationen in der Augenheilkunde am Beispiel München/Nairobi referierte, sowie Martin Aufmuth (Erlangen), der sein Projekt „Die Ein-Dollar-Brille“ vorstellte. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

„Retinologie 2013“

Geburtstags-Symposium zu Ehren von Prof. Dr. Michael H. Foerster und Prof. Dr. Dr. h.c. Achim Wessin
Ein historisch und architektonisch eindrucksvolles Gebäude, das Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin-Mitte, bot am 14. Dezember den feierlichen Rahmen für ein Symposium, mit dem zwei renommierte Hochschullehrer und Kapazitäten aus der retinologischen Klinik und Forschung anlässlich ihrer runden Geburtstage geehrt wurden: Prof. Dr. Dr. h.c. Achim Wessing (Essen) feierte seinen 80. und Prof. Dr. Michael H. Foerster (Berlin) den 70. Geburtstag. Jens-Peter Hinz (Heide) fasst einige der Vorträge zusammen.

21. SATh-Tagung in Dessau

Jahrestagung der Gesellschaft der Augenärzte Sachsen-Anhalts und Thüringens
Zur 21. Jahrestagung der Gesellschaft der Augenärzte Sachsen-Anhalts und Thüringens (SATh) hatte Priv.-Doz. Dr. Lothar Krause, Chefarzt der Augenklinik des Klinikums Dessau, eingeladen. Das Hauptthema der Tagung mit rund 340 Teilnehmern im Anhaltisches Theater in Dessau war dem „Tumorerkrankungen des Auges, der Orbita und der Periorbita“ gewidmet und entsprach damit auch dem onkologischen Schwerpunkt der Klinik in Dessau. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

XXVII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Amsterdam (Teil 1)

Auf den Spuren von Ruysch, Donders und Snellen
Die XXVII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft tagte in Amsterdam – einem Land der „Altväter“ der Ophthalmologie, in dem beispielsweise Ruysch, Donders und Snellen lebten und wirkten, und auch Forscher wie Leeuwenhoek und Lehrer wie Boerhave arbeiteten. Die Jahrestagung wurde erneut sehr engagiert vom aktuellen Tagungspräsidenten Prof. Dr. Paulus de Jong (Amsterdam) sowie Dr. Gisela Kuntzsch-Kullin (Braunschweig) als Obfrau und Frank Krogmann (Thüngersheim) als Geschäftsführer vorbereitet. Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) berichtet über die Tagung und stellt die Programminhalte dar.

4. Homburger Glaukom-Symposium (HGS 2013)

„Hinterm Horizont geht’s weiter“
Unter dem Leitsatz „Hinterm Horizont geht’s weiter“ hatte Prof. Dr. Berthold Seitz zum 4. Homburger Glaukom-Symposium (HGS 2013) nach Homburg/Saar eingeladen. Das wissenschaftliche Programm der Tagung auf dem Schlossberg umfasste in diesem Jahr zwölf Vorträge, zwei Keynote Lectures sowie ein Round Table zur Glaukomdiagnostik und ein parallel veranstaltetes, eineinhalbstündiges Patienten-Arzt-Seminar, das die Erkenntnisse zum Glaukom aus der Wissenschaft für die Patienten in Theorie und Praxis vermittelte. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

111. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin

„Normalität auf hohem Niveau“
Nachwuchswettbewerb, Führungskompetenz, Mitarbeitermotivation und intensive Ausbildungsunterstützung – waren die wesentlichen Aspekte, mit denen der DOG-Präsident Prof. Dr. Berthold Seitz das wissenschaftliche Programm der diesjährigen Tagung akzentuierte. Großen Zuspruch fand das neu eingeführte Sitzungsformat „DOG-Update – State of the Art 2013“, eine interaktive Fortbildung, die auf der Basis internationaler Publikationen des letzten Jahres die wichtigsten Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Teilbereichen des Faches komprimiert und praxisnah vermittelte. Ein Kurs, der sich insbesondere auch an niedergelassene Augenärzte richtete und damit die im letzten Jahr bereits eingeschlagene neue Ausrichtung der DOG hin zu einer gemeinsamen Gesellschaft für -Kliniker und Niedergelassene erneut bekräftigte. Von Ulrike Lüdtke.

EUNOS 2013 tagte in Oxford (Teil 2)

Zum 11th European Neuro-Ophthalmological Society Meeting hatte in diesem Jahr Professor Christopher Kennard nach Oxford eingeladen. In den historischen Hallen der zwischen 1876 und 1881 erbauten Oxford Examination Schools fanden sich vom 10. bis 13. April mehr als 300 internationale Teilnehmer zum „EUNOS Meeting 2013“ ein. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

50 Jahre Augenklinik Neubrandenburg

Im Jahr 1963 und damit vor genau 50 Jahren wurde die Augenklinik Neubrandenburg gegründet. Der heutige Chefarzt Prof. Dr. Helmut Höh nahm das Jubiläum als Anlass, um ehemalige und derzeitige Klinik-Mitarbeiter, Augenärzte und Kooperationspartner sowie Gäste und Freunde der Klinik zu einem wissenschaftlichen Symposium nach Neubrandenburg einzuladen. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

Interview mit dem Prof. Dr. Berthold Seitz zum DOG-Kongress 2013

Unter dem Motto „Exzellent sehen – Exzellenz fördern“ lädt der diesjährige DOG-Präsident Prof. Dr. Berthold Seitz (Homburg/Saar) zum Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft vom 19. bis 22. September nach Berlin ein. Die Kongressteilnehmer erwartet im Berliner Estrel Convention Center ein umfangreiches wissenschaftliches-Programmangebot, das in diesem Jahr um einige neue Formate und Inhalte erweitert wurde. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem amtierenden DOG-Präsidenten über die inhaltliche Ausrichtung des viertägigen Kongresses, den -Wettbewerb des Faches um medizinischen Nachwuchs, aber auch über die unterschiedlichen „wichtigen Standbeine der beruflichen Eigendefinition“.