Verbindung zwischen Gemütszustand und visueller Wahrnehmung entschlüsselt
Unsere Emotionen bestimmen, was wir sehen: Die Pupillengröße der Augen wird nicht nur durch Licht beeinflusst, sondern auch durch den inneren, emotionalen Zustand einer Person. Ein internationales Forschungsteam, bestehend aus Neurowissenschaftlern und Neurowissenschaftlerinnen der Universitäten Göttingen und Tübingen sowie des Baylor College of Medicine in Houston konnte erste Antworten auf die Frage liefern, warum sich die Pupillengröße mit dem inneren Zustand ändert und ob diese schnellen, gemütsabhängigen Veränderungen der Pupille die Art und Weise verändern, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Zeitschrift „Nature“ publiziert.

