Signalweg für GVHD nach allogener Stammzelltransplantation entdeckt
Eine Gruppe von Forschern aus Deutschland und der Schweiz konnte erstmalig im Tiermodell nachweisen, dass spezielle Rezeptoren des angeborenen Immunsystems die Entstehung und den Verlauf einer Graft-versus-host Erkrankung (GVHD) nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSCT) beeinflussen und welche molekularen Mechanismen dabei greifen. In der Fachzeitschrift The Journal of Experimental Medicine berichten die Wissenschaftler um Priv.-Doz. Dr. Hendrik Poeck von der III. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der TU München sowie Professor Robert Zeiser, von der I. Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Freiburg und Dr. Emmanuel Contassot, Abteilung Dermatologie am Universitätsklinikum Zürich, über ihre Ergebnisse.

