Berufsförderungswerk Düren feiert 65-jähriges Bestehen
In festlichem Rahmen, mit inspirierenden Grußworten und vielen persönlichen Begegnungen feierte das Berufsförderungswerk Düren am 18. Juni sein 65-jähriges Bestehen. Seit 1960 unterstützt das BFW Düren Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit dabei, ihren beruflichen Weg (zurück) in den Arbeitsmarkt zu finden.
Den Nachmittag eröffnete ein interaktiver Einblick in das Leben mit Sehbehinderung: Die Gäste konnten an verschiedenen Stationen selbst erfahren, wie sich Einschränkungen im Sehen im Alltag anfühlen und wie bedeutend gezielte Unterstützung, Assistenzsysteme und individuelle Hilfsmittel sein können. Der anschließende Festakt wurde von Autorin und Moderatorin Nicole Staudinger begleitet. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, und Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich. Auch langjährige Partner, wie Gülcan Miyanyedi, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, und Christoph Beyer, Leiter des Inklusionsamts beim Landschaftsverband Rheinland, waren als Gastrednerinnen und Gastredner vor Ort.
Ein Panel-Talk, bei dem Akteurinnen und Akteure aus Bundesagentur für Arbeit, Deutscher Rentenversicherung und dem BFW Düren diskutierten, wie moderne berufliche Rehabilitation heute gelingen kann und was es für die Zukunft braucht, rundete das offizielle Programm ab. Den Ausklang fand die Veranstaltung durch ein gemeinsames BBQ in sommerlicher Atmosphäre, begleitet von musikalischen Beiträgen der BFW-Band, die sich aus aktuellen Teilnehmenden des BFW Düren zusammensetzt. „Dieser Tag war für uns ein starkes Zeichen für Vertrauen, gelebte Inklusion und für Gemeinschaft. Mein Wunsch ist, dass wir auch in Zukunft Menschen mit Beeinträchtigung dabei unterstützen, neue Perspektiven zu entwickeln – mit Kompetenz, Herz und dem festen Glauben daran, dass Teilhabe kein Privileg, sondern ein Recht ist“, so Dr. Inge Jansen, Geschäftsführerin des BFW Düren.
Quelle: BFW Düren

