Autor: Redaktion

Schnelle Kampimetrie zur Glaukomfrüherkennung

Um nachhaltige Schäden des Sehnervs zu verhindern, ist die Früherkennung von Glaukom wesentlich. Wie die Diagnostik im Bereich der Gesichtsfeldmessung weiter verbessert werden kann, war die zentrale Forschungsfrage einer Arbeitsgruppe um Prof. Michael Hoffmann von der Universitäts-Augenklinik Magdeburg. Im Rahmen einer Wirksamkeitsstudie überprüften die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die von Prof. Friedrich Hoffmann (Charité ­Universitätsmedizin Berlin)…

Wandel in der Glaukomchirurgie in Deutschland

In den letzten Jahren wurden im Bereich der operativen Behandlung des Glaukoms eine Vielzahl innovativer drucksenkender Verfahren entwickelt. Dass eine Nachfrage an neuen chirurgischen Lösungen im Management des Glaukoms besteht, kann dadurch belegt werden, dass die Einführung einiger Verfahren durchaus zu einer deutlichen Veränderung des Spektrums an Glaukomeingriffen in deutschen Krankenhäusern geführt hat.Dr. Philip Keye…

Selektive Laser Trabekuloplastik (SLT)

Lasertrabekuloplastiken sind Teil der Glaukomtherapie seit 50 Jahren. Mit der SLT ist eine Weiterentwicklung gelungen, für die uns nun ebenfalls schon über 20 Jahre an klinischer Erfahrung vorliegen. Die SLT bereichert die Glaukomtherapie für die häufigsten Glaukomformen und ist eine geeignete Methode zur Erstbehandlung in frühen bis mittleren Glaukomstadien. Prof. Torsten Schlote (Basel) gibt einen…

Gemeinsame Tagung der GSNK und des BOD

Die 24. Tagung der Gesellschaft für Strabologie, Neuroophthalmologie und Kinderophthalmologie (GSNK) fand gemeinsam mit dem Bundeskongress des Berufsverbandes Orthoptik Deutschland (BOD) in Oldenburg/Niedersachsen statt. Eingeladen hatten als Tagungspräsidentin für den BOD Melanie van Waveren (Köln) und als Tagungspräsident für die GSNK Dr. Thomas Lischka (Hamburg, Oldenburg). Dr. Udo Hennighausen (Hamburg) berichtet über Ehrungen sowie über…

Die Augensprache eines ­völlig gelähmten Mannes

Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas (1802-1870) beschrieb in seinem Werk „Der Graf von Monte Christo“ das Krankheitsbild eines alten Mannes, das in neurologischen und neuroophthalmologischen Publikationen Locked-in-Syndrom genannt wird. Dumas beschrieb den alten kranken Mann als einen „Leichnam mit lebendigen Augen.“ Dass es sich in der Erzählung nicht um eine Phantasievorstellung von Dumas gehandelt haben…

Die ersten Brillen

Serie zur Sammlung Roth (Folge150) – Es gehört zum Schicksal des Menschen, dass seine Fähigkeit zu Sehen oft nur auf die Nähe oder Ferne beschränkt ist oder mit dem zunehmenden Alter sein Auge das Bild im Nahbereich nicht mehr ohne Sehhilfe scharf erfassen kann. Erst mit der erfolgreichen Herstellung lichtbrechender Gläser, in einer Fassung als…

Gemeinsame Tagung von DGII und ESCRS in Frankfurt

Zur 38. Tagung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) lud Tagungspräsident Prof. Thomas Kohnen, Direktor der Universitäts-Augenklinik Frankfurt, ins Messezentrum der Mainmetropole ein. In diesem Jahr fand die Tagung gemeinsam mit dem parallellaufenden Wintermeeting der ESCRS (European Society of Cataract and Refractive Surgeon) statt: Der Kongress wurde von der ESCRS ausgerichtet…

Kornealer neuropathischer Schmerz

Kornealer neuropathischer Schmerz (NCP) ist ein immer häufiger auftretendes Problem von Patientinnen und Patienten im klinischen Alltag, welche sich mit ähnlichen Beschwerden wie beim Trockenen Auge präsentieren. NCP zeichnet sich durch eine gestörte Nervenfunktion aus, die zu einer Überempfindlichkeit der Hornhaut führt. Dr. Andreas Guttmann, Dr. Nora Woltsche und Priv.-Doz. Dr. Jutta Horwath-Winter (Graz) zeigen…

Entwicklung einer Biotinte für ein In-vitro-Modell der Tränendrüse

Das hypovolämisch trockene Auge (ADDE) ist gekennzeichnet durch einen Mangel an Tränenflüssigkeit und Entzündung der Augenoberfläche, meist ausgelöst durch eine Schädigung der Haupttränendrüse. Dies kann bei Patienten zu erheblichen Einschränkungen des Sehvermögens sowie starken Schmerzen führen. Bislang wird ADDE jedoch vor allem symptomatisch behandelt. Die Entwicklung eines geeigneten In-vitro-Modells, das sich den physiologischen Bedingungen der…

Für und Wider von Prismenverordnungen zur Korrektion der Heterophorie

Die Verordnung eines Prismas zur Korrektion einer Heterophorie war in den 60er Jahren in vielen augenärztlichen Praxen und Kliniken sehr unbeliebt. Hauptgrund war, dass einfach zu viele und vor allem zu hohe Prismen verordnet wurden. Angeregt durch Einflüsse aus dem angelsächsischen Sprachraum erarbeitete eine Arbeitsgruppe zur „analytischen Brillenglasbestimmung“, der Tharandter Arbeitskreis, Anfang der 70er Jahre…