Auf einen Kaffee mit…

Dr. Christina Lisch (Folge 2)

Initiiert von Dr. Ann-Christin Bakker, FEBO, bietet Ophthaunited auf Instagram einen digitalen Treffpunkt für Augenärztinnen und Augenärzte, medizinische Fachassistenzen sowie Optikerinnen und Optiker. Das Angebot umfasst unter anderem Informationen zu Fortbildungsmaßnahmen, Prüfungsvorbereitung für die Facharztqualifikation, aktuelle Stellenangebote, praxisnahe Fallvorstellungen, Berichte von Kongressen und Zusammenfassungen wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Mit der Rubrik „Auf einen Kaffee mit“ bietet Ophthaunited einen Dialog mit führenden Persönlichkeiten der Augenheilkunde. Das zweite Interview fand mit Dr. Christina Lisch statt.

Dem AUGENSPIEGEL liegt der vollständige Kaffeeplausch vor, hier ein Auszug der gestellten Fragen und Antworten:

Frau Dr. Lisch, wenn Sie den Wissenstand der heutigen Assistenzärzte mit früher vergleichen, wie würden Sie das Ganze bewerten?

Meiner Meinung und auch meiner Erfahrung nach ist der Wissenstand nicht mehr so gut wie früher. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Ausbildung heutzutage sehr gestückelt ist. Früher hatten wir eine rein klinische Ausbildung, das ist ja heute nicht mehr der Fall. Die Ausbildung zum Arzt für Augenheilkunde kann auch in peripheren Praxen gemacht werden, die Weiterbildungsermächtigung haben. Letztendlich bestimmen wirtschaftliche Interessen das Hauptanliegen in den Praxen. Und da kommt die Ausbildung meiner Meinung nach zu kurz.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Ausgabe Januar 2026.

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