Allianz für Frauengesundheit gegründet

Die Allianz für Frauengesundheit mit Dr. Christiane Schenderlein, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit. (© Allianz für Frauengesundheit; Maren Strehlau, m2fotografie)

Mit einer feierlichen Proklamation im Estrel Berlin hat sich die Allianz für Frauengesundheit am 22. September offiziell gegründet. Rund 250 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft verfolgten den Auftakt, bei dem die 16 Initiatorinnen das sogenannte Berliner Commitment präsentierten, eine Selbstverpflichtung, Frauengesundheit strukturell und politisch dauerhaft zu verankern. Die Allianz setzt sich selbst eine Frist und möchte bereits im Herbst 2027 gemeinsame Eckpunkte einer Nationalen Strategie zur Frauengesundheit vorlegen.

„Wir haben aus einer Idee ein echtes Bündnis gemacht. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit“, sagt Cornelia Wanke, Initiatorin der Allianz für Frauengesundheit. „Wir bringen alle relevanten Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens an einen Tisch, um gemeinsam Eckpunkte für eine Nationale Frauengesundheitsstrategie zu erarbeiten; konkret und mit klarem Zeitplan.“ Die inhaltliche Arbeit der Allianz wird von einem interdisziplinären wissenschaftlichen Beirat begleitet. Er ordnet zentrale Themen fachlich ein und sorgt dafür, dass Positionen und Handlungsempfehlungen der Allianz auf belastbarer Evidenz beruhen.

Neben einem digitalen Grußwort von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sprach Dr. Christiane Schenderlein, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, vor Ort ein Grußwort. Darin betonte sie, Frauengesundheit sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die über Fachgrenzen hinweg gedacht werden müsse.

Quelle: Allianz für Frauengesundheit

Ähnliche Beiträge