Professur für translationale Ophthalmologie in Göttingen gestartet

Prof. Christian van Oterendorp (© EKFS)

Prof. Dr. Christian van Oterendorp hat zum 1. Mai die Else Kröner Professur für Translationale Ophthalmologie an der Klinik für Augenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) angetreten. Die im Rahmen der Förderung des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Optogenetische Therapien durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) neu geschaffene Professur zielt darauf ab, die angestrebten klinischen Studien des Teams II Optogenetic Vision Restoration (Leitung Prof. Dr. Emilie Macé und Prof. Dr. Hans Hoerauf) in den nächsten Jahren voranzubringen. Die Optogenetik ist eine spezielle Form der Gentherapie, mit der sich Zellen über genetisch exprimierte, lichtaktivierte Proteine lichtempfindlich machen lassen.

Das Forschungsteam um van Oterendorp, Prof. Dr. Emilie Macé und Prof. Dr. Tim Gollisch, möchte mit der am EKFZ für Optogenetische Therapien gebündelten Expertise an neuen Behandlungsansätzen zur Wiederherstellung des Sehvermögens bei erblindeten Menschen arbeiten. Parallel dazu werden an der Universitätsmedizin Göttingen klinische Studien durchgeführt, die das Verständnis der Degenerationsprozesse der Netzhaut verbessern und die Grundlage für gezielte optogenetische Therapieansätze schaffen. Auch Rehabilitationsstrategien, die Patientinnen und Patienten dabei helfen sollen, ihre wiedergewonnene Lichtempfindlichkeit im Alltag zu nutzen, sind Teil der Forschung.

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Die EKFS fördert seit 2024 mit dem EKFZ für Optogenetische Therapien ein bundesweit einzigartiges Forschungszentrum, das innovative optogenetische Therapieansätze für Patientinnen und Patienten mit Taubheit, Blindheit, Magenlähmung oder Bewegungsdefiziten entwickelt. Das Ziel besteht darin, neue optogenetische Verfahren für die klinische Anwendung nutzbar zu machen.

Quelle: Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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