Podcast zum Forschungsstand zu Chorioretinopathia

Prof. Dr. Dr. med. Clemens Lange (© privat)

In der neuen Folge des Podcasts Retina View geht es um die Chorioretinopathia centralis serosa (CCS), früher auch als RCS bezeichnet. Sie ist seit mehr als 150 Jahren bekannt und gibt der Forschung dennoch bis heute viele Rätsel auf, darunter die Frage, warum die Erkrankung entsteht, welche Rolle Kortison, Stress und genetische Faktoren spielen und warum sie bei vielen Patienten von selbst heilt, während sie bei anderen chronisch verläuft.

Zu Gast ist Prof. Dr. Dr. med. Clemens Lange, Facharzt für Augenheilkunde am Augenzentrum des St. Franziskus-Hospitals Münster. Er zählt zu den führenden Experten auf dem Gebiet der CCS-Forschung, ist Gründer des europäischen CCS-Registers und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zur Erkrankung. Seine Forschung beschäftigt sich insbesondere mit modernen Bildgebungsverfahren, Biomarkern und der Entwicklung evidenzbasierter Therapien. Gemeinsam mit Moderator Thomas M. Duda spricht Prof. Lange über den aktuellen Stand der Forschung und erklärt verständlich, was heute über die Erkrankung bekannt ist und wo noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.

Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die aktuellen Erkenntnisse zur Entstehung der CCS, die wissenschaftliche Evidenz hinter dem oft diskutierten Zusammenhang mit Stress, die moderne Bildgebung und die Suche nach Biomarkern, das europäische CCS-Register mit inzwischen über 1.500 Patienten, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Auswertung von Bilddaten, sowie die Frage, welche Therapien heute wissenschaftlich belegt sind – und welche nicht. Außerdem erläutert Prof. Lange, warum hochwertige klinische Studien bei CCS besonders anspruchsvoll sind, welche Forschungsschwerpunkte er für die kommenden Jahre sieht und wie Betroffene durch eine Teilnahme am CCS-Register die Forschung unterstützen können

Der Podcast kann über die bekannten Dienste, auf YouTube oder telefonisch über die Nummer 0821 899 824 86 gehört werden.

Quelle: Retina plus e.V.

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