Neues Dialogformat verbindet Forschung und Patienten
Mit dem neuen Format „Retina Live – Dialog zwischen Forschung und Patienten“ schafft der gemeinnützige Verein Retina plus e.V. eine Plattform für direkten Austausch zwischen Forschenden, Studienzentren und Menschen mit Netzhauterkrankungen. Ziel ist es, aktuelle klinische Studien und Forschungsprojekte verständlich vorzustellen und Betroffenen die Möglichkeit zu geben, ihre Fragen unmittelbar an Expertinnen und Experten zu richten. „Patienten brauchen Forschung, um Therapien zu ermöglichen. Forschung braucht Patienten, um Therapien zu ermöglichen. Retina Live bringt sie zusammen“, heißt es im aktuellen Newsletter des Vereins.
Das neue Format bietet Live-Gespräche, in denen Forschende über aktuelle Entwicklungen rund um Netzhauterkrankungen berichten. Dabei geht es nicht nur um wissenschaftliche Inhalte, sondern auch um Transparenz, Vertrauen und Teilhabe. Patientinnen, Patienten und Angehörige erhalten Einblick in Studienabläufe, Perspektiven und konkrete Teilnahmevoraussetzungen. Retina Live unterstützt damit aktiv die Vernetzung zwischen Studienzentren und Betroffenen und trägt dazu bei, Forschung näher an die Menschen zu bringen. Denn, so die Initiative, Forschung kann nur wirken, wenn sie die Menschen erreicht, für die sie gemacht ist.
Die Veranstaltungen finden digital statt; eine Teilnahme ist per Videokonferenz oder telefonisch möglich. Die Inhalte werden zusätzlich zeitversetzt als Audio-Podcast veröffentlicht. Damit ergänzt Retina Live den bestehenden Podcast „Retina View“, der Forschungsthemen journalistisch einordnet, um eine interaktive Dialogebene. Retina Live wird aufgezeichnet und kann später als Podcast abgerufen werden, überall wo es Podcast gibt.
Die erste Veranstaltung widmete sich der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) und einer klinischen Studie der Klinik für Augenheilkunde in Neubrandenburg.
Konkrete Termine und Zugangsdaten werden unter www.retinaplus.de oder im kostenlosen Newsletter angekündigt.
Quelle: Retina plus e.V.


