Interview zum Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC)
Vom 18. bis 20. Juni tagt in Nürnberg der 38. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC). DER AUGENSPIEGEL sprach anlässlich der Jahrestagung mit Dr. Armin Scharrer (Fürth), DOC-Präsident und Vorsitzender des Beirats Bundesverband Deutscher Ophthalmochirurgen e.V. (BDOC), über die wissenschaftlichen Themen der Tagung sowie berufspolitische Belange der Ophthalmochirurgie. Von Katica Djaković
Herr Dr. Scharrer, welche inhaltlichen Schwerpunkte haben Sie für den diesjährigen DOC-Kongress gesetzt?
Schwerpunkte der DOC 2026 sind die Innovationen in der Kataraktchirurgie und Intraokularlinsenentwicklung, in der Glaukomchirurgie mit Mikrostents, in der Hornhautchirurgie mit den Neuentwicklungen im Bereich der verschiedenen Keratoplastikarten sowie die Weiterentwicklungen im Bereich Netzhaut-/Glaskörperchirurgie.
Neu im Programm ist das Symposium „Telemedizin – pro & contra“. Aus welchen Perspektiven wird das Thema beleuchtet und diskutiert?
Das Symposium „Telemedizin – pro & contra“ findet am Donnerstag um 17:00 Uhr statt. Neben vielen anderen Vorträgen steht hier im Mittelpunkt die Keynote Lecture von Hans-Ullrich Prokosch (Erlangen) zu dem Thema „Anwendung von KI in der Telemedizin – Erwartungen, Realität und Risiken“. Herr Prokosch wird in diesem Referat die Risiken klar ansprechen und Empfehlungen geben, wie man diese minimieren kann.
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) finden zunehmend Einzug in der ophthalmologischen Praxis und Klinik. Welche Aufgaben in der Medizin werden künftig von KI übernommen werden können und welche müssen zwingend in ärztlicher Hand bleiben?


