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Morbus Stargardt: Studie mit embryonalen Stammzellen
In einer amerikanischen Studie sollen bei zwölf Patienten, die an Morbus Stargardt leiden, aus embryonalen Stammzellen hergestellte RPE-Zellen subretinal implantiert werden. Nach vielversprechenden Ergebnissen bei Ratten und Mäusen dürfe das Verfahren jetzt erstmals auch an Menschen getestet werden, meldet die Nachrichtenagentur dpa. So habe das Biotech-Unternehmen Advanced Cell Technology (ACT) mitgeteilt, dass die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA nach langem Zögern ihre Zustimmung gegeben habe.
Initiativkreises zur Glaukomfrüherkennung bietet kostenfreie Service-Hotline
Der Initiativkreis zur Glaukomfrüherkennung bietet jeden Montagnachmittag von 16 bis 18 Uhr eine kostenfreie Glaukom-Hotline an. Unter der Rufnummer 0800 – 800 88 80 beantwortet der Augenarzt und Glaukomexperte Dr. Ronald Gerste, der auch Generalsekretär des bundesweiten Initiativkreises ist, alle Fragen rund um das Thema Glaukom: von den Risiken der Augenerkrankung, von der hier zu Lande bereits rund eine Million Menschen betroffen sind und die jedes Jahr 1.300 neue Erblindungen in Deutschland verursacht, bis hin zu Früherkennungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Darauf weist der Initiativkreis in einer Mitteilung hin.
Bundesweiter Sehbehindertentag
Am heutigen Sehbehindertentag werden im gesamten Bundesgebiet Selbsthilfevertreter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und spezialisierte Augenoptiker gemeinsam über optische Hilfsmittel informieren. Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der DBSV im Jahr 1998 einen eigenen Gedenktag eingeführt: den Sehbehindertentag. Er findet jährlich am 6. Juni statt.
Neuer Vorsitz beim AMD-Netz
Priv.-Doz. Dr. Klaus-Dieter Lemmen, Düsseldorf, wird neuer 1. Vorsitzender des AMD-Netz und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert an.
RWA-Wissenschaftspreis 2014 ausgeschrieben
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützt der Verein Rheinisch-Westfälischer Augenärzte e.V. ein oder mehrere wissenschaftlicher Projekte, deren erfolgreicher Abschluss einen wesentlichen Fortschritt in der klinischen Augenheilkunde begründen wird. Bei der nächsten Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte im Februar 2014 in Krefeld soll der Wissenschaftspreis im Wert von 10.000 Euro erneut verliehen werden. Bewerbungen für den Wissenschaftspreis können bis zum 24. November gestellt werden.
Künstliche Netzhaut: Physiker entwickeln Schnittstelle zum Sehnerv
Die besonderen Eigenschaften von Graphen, einem Material mit außergewöhnlichen Eigenschaften, nutzen Physiker der Technischen Universität München (TUM), um zentrale Bestandteile einer künstlichen Netzhaut herzustellen. Mit diesem Forschungsvorhaben wurden die Wissenschaftler in das milliardenschwere EU-Flaggschiffprogramm „Graphen“ aufgenommen, teilt die TUM mit. Graphen gilt als eine Art „Wundermaterial“: Es ist dünn, durchsichtig und flexibel – dabei ist es hundertmal zugfester als Stahl und außerdem leitfähiger als Kupfer. Da es aus nur einer Schicht von Kohlenstoffatomen besteht, gilt es als zweidimensional. Für ihre bahnbrechenden Arbeiten an diesem Material erhielten die Wissenschaftler Andre Geim und Konstantin Novoselov im Jahr 2010 den Nobelpreis.

