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Univ.-Augenklinik Mannheim hat Arbeitsverhältnis mit Prof. Jonas B. Jost beendet
Das Mannheimer Universitätsklinikum hat den bisherigen Direktor seiner Augenklinik, Prof. Dr. Jost B. Jonas, mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Klinikdirektor entbunden. Begründet wurde dieser Schritt mit „einem tiefgreifend gestörten Vertrauensverhältnis zwischen der Leitung des Universitätsklinikums und Professor Jonas“. Aus arbeitsrechtlichen Erwägungen heraus mache das Klinikum keine weiteren Angaben zu der Kündigung, heißt es in einer Erklärung der Universität. Dies habe jedoch keine fachlichen Gründe gehabt, betont die Klinik und weist – “um einer eventuellen Verunsicherung von Patienten vorzubeugen” – ausdrücklich darauf hin, dass es „keine Zusammenhänge zwischen der Qualität der medizinischen Versorgung und dieser Personalentscheidung gibt“. Die Leitung der Klinik ist kommissarisch auf den Leitenden Oberarzt der Augenklinik, Prof. Dr. med. Frank Schlichtenbrede, übertragen worden. Prof. Dr. Jost B. Jonas war im Jahr 2000 als Direktor der Augenklinik und Lehrstuhlinhaber berufen worden. Sein Beschäftigungsverhältnis als Lehrstuhlinhaber bleibe bestehen, so die Klinik. Jonas verantwortet weiterhin Forschung und Lehre in der Augenheilkunde.
BVA-Tipps zum Gerstenkorn
Plötzlich ist sie da: Ein kleine, unangenehm schmerzende Schwellung am Lid irritiert einen andauernd, man möchte ständig daran reiben und weiß doch: Das sollte man nicht tun. Das Gerstenkorn mag lästig sein, doch es ist in der Regel eine harmlose Entzündung am Augenlid, die mit Therapie meist schnell abheilt und bei einem Teil der Patienten auch nach einigen Tagen bis Wochen von alleine verschwindet. Dr. Andrea Lietz-Partzsch und Christian Theinert vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands geben Hinweise, was zu tun ist.
Bundesweiter Sehbehindertentag
Am heutigen Sehbehindertentag werden im gesamten Bundesgebiet Selbsthilfevertreter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und spezialisierte Augenoptiker gemeinsam über optische Hilfsmittel informieren. Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es mehr als eine Million sehbehinderte Menschen in Deutschland. Um auf die Bedürfnisse dieser Menschen aufmerksam zu machen, hat der DBSV im Jahr 1998 einen eigenen Gedenktag eingeführt: den Sehbehindertentag. Er findet jährlich am 6. Juni statt.
Silvesterfeuerwerk: DOG begrüßt das neuerliche Verkaufsverbot für Pyrotechnik
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) begrüßt das neuerliche Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu Silvester. Wie eine Umfrage der DOG an 75 deutschen Kliniken zeigt, reduzierte das Verkaufsverbot zum Jahreswechsel 2020/2021 die Zahl der Augenverletzungen im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als 80 Prozent. Um schwere, langfristige Schäden durch Raketen, Böller und Co über die Zeit der Pandemie hinaus zu vermeiden, plädieren die Augenärzte dafür, privates künftig durch gemeinschaftliches, professionell organisiertes Feuerwerk zu ersetzen.
Relevante Stellen in Augenoperationsvideos maschinell erkennen
Forscher aus Informatik und Medizin arbeiten gemeinsam daran, die mikroskopischen Operationsvideos von ophthalmologischen Eingriffen für Lehre, Forschung und Dokumentation besser nutzbar zu machen.
Transfusionszentrale Mainz: Zentrum zur Herstellung autologer Serumaugentropfen
Im März 2013 startete die Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz mit der Herstellung sogenannter autologer Serumaugentropfen. Die aus Eigenblut gewonnenen Serumaugentropfen dienen der Therapie des schwer trockenen Auges zum Beispiel nach Verbrennungen oder Verätzungen. Gegenwärtig werden in Deutschland jährlich insgesamt rund 53.000 Einzeldosis-Ophtiolen hergestellt. Davon produziert die Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz gegenwärtig mit circa 14.000 Einzeldosis-Ophtiolen mehr als ein Viertel. Mittlerweile beziehen Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet autologe Serumaugentropfen von der Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz.

