Diagnose und Therapie primärer Winkelblockerkrankungen

Überlegungen und Vorgehensweise anhand eines Patientenbeispiels

Primäre Winkelblockerkrankungen sind in Europa seltener als Offenwinkelglaukome, aufgrund ihres häufig symptomlosen Verlaufs und des Risikos eines irreversiblen Sehverlusts jedoch ebenso gefährlich. Früherkennung, exakte Diagnose und adäquate Therapie sind für die Erhaltung der Sehfunktion der Patienten essenziell. Univ.-Prof. i.R.  Christoph Faschinger (Graz, Österreich) beschreibt das Vorgehen anhand eines realen Fallbeispiels einer Patientin mit hoher Hyperopie, seichter Vorderkammer und erhöhtem Augeninnendruck.

Primäre Winkelblockerkrankungen sind in Europa (Prävalenz Winkelblockglaukom 0,2 Prozent) viel seltener als in Grönland (Prävalenz 7 Prozent) oder Asien (0,7 Prozent), sie sind jedoch aufgrund ihres meist symptomlosen Verlaufes betreffend den Verlust des Sehvermögens nicht minder gefährlich als die Offenwinkelglaukome. Bei Frauen kommt das Winkelblockglaukom vierfach häufiger vor als bei Männern. Das fortgeschrittene Alter spielt eine zusätzliche Rolle (Bonomi et al. 2000; Zhang et al. 2021). Früherkennung, exakte Diagnose (Stadium) und adäquate Therapie sind für die Erhaltung der Sehfunktion und der Lebensqualität der Patienten sehr wichtig. Im folgenden Beitrag wird anhand eines realen Patientenbeispiels ein diesbezügliches Vorgehen beschrieben.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Ausgabe November 2026.

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