75. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte in Hamburg
Zur 75. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte (VNDA) am 5. und 6. Juni dieses Jahres hatte Priv.-Doz. Dr. Ulrich Schaudig, Chefarzt der Augenklinik der Asklepios-Klinik Barmbek, in die Freie und Hansestadt an der Elbe eingeladen. Insgesamt 340 Teilnehmende wurden gezählt, jeder fünfte kam aus dem Bereich der Orthoptik oder der ophthalmologischen Assistenz. Nachstehend soll – gemäß dem Wahlspruch dieser Tagung „Woher wir kommen, wo wir stehen, wohin wir gehen“ – über einzelne ausgewählte Vorträge und über Ehrungen berichtet werden. Hierbei soll der Fokus auf die Anforderungen in der konservativ ausgerichteten Augenarztpraxis gelegt, darüber hinaus Young Clinician Scientists eine Bühne gegeben werden. Von Dr. Udo Hennighausen (Nürnberg).
Der Tagung vorausgegangen war am 4. Juni im Rahmen eines Festaktes die Einweihung des Hörsaals der Augenklinik des UKE Hamburg als Emma Schindler Hörsaal, zum Gedenken an die Hamburger Augenärztin Dr. Emma Schindler, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurde. Den Festvortrag hielt Priv.-Doz. Dr. phil. Rebecca Schwoch, stellvertretende Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin am UKE Hamburg (Anmerkung: DER AUGENSPIEGEL berichtete in der Juli/August-Ausgabe über diese Veranstaltung; bereits in der Mai-Ausgabe war ein Beitrag zur Vita Emma Schindlers erschienen.)

