Berlin Organoid Symposium 2026

Aufbauend auf dem Erfolg seiner ersten Ausgabe im Vorjahr brachte das zweite Berliner Organoid-Symposium führende internationale Forscher zusammen, um die wachsenden Anwendungen von Organoiden zu erforschen – von Stammzellbiologie, Gewebeentwicklung und Selbstorganisation bis hin zu Krankheitsmodellierung, regenerativer Medizin und personalisierten Therapien. Organisiert von der Forschungsgruppe von Prof. Ludovic Vallier am Berliner Institut für Gesundheit der Charité (BIH) kamen am 6. und 7. Oktober über 220 internationale Wissenschaftler in Berlin zusammen, das Symposium umfasste 30 wissenschaftliche Vorträge und 60 Posterpräsentationen.

Ein besonderes Highlight war die Präsentation von bahnbrechender, oft unveröffentlichter Forschung, die offene wissenschaftliche Diskussionen und den Austausch neuer Ideen förderte. Das Programm untersuchte außerdem, wie fortschrittliche Bildgebung, räumliche Transkriptomik, computergestützte Biologie und Bioengineering die Organoidforschung transformieren und ihre Übersetzung in biomedizinische Anwendungen beschleunigen.

Über die wissenschaftlichen Vorträge hinaus legte das Symposium großen Wert auf die Unterstützung von Nachwuchsforschern. Ausgewählte Doktoranden und Postdoktoranden präsentierten ihre Arbeiten gemeinsam mit etablierten Experten, während Posterpräsentationen weitere Diskussions- und Netzwerkmöglichkeiten boten. Das Symposium verband Forscher, Kliniker und Vertreter der Industrie und hob das wachsende Potenzial von Organoiden hervor, um die menschliche Biologie zu verstehen, neue Therapien zu entwickeln und Alternativen zu Tierversuchen anzubieten.

Das Symposium wurde mit der Unterstützung von Bayer AG als Veranstaltungspartner und Qkine als Platin-Sponsor ermöglicht, ebenso wie STEMCELL Technologies, Corning Life Sciences, 10x Genomics, Thermo Fisher Scientific, Leica Biosystems und Abcam. Die Veranstalter dankten allen Partnern und Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung bei der Förderung des wissenschaftlichen Austauschs und der Zusammenarbeit.

Quelle: Berliner Institut für Gesundheit der Charité

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