DER AUGENSPIEGEL
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Komplikationen entzündlicher Augenerkrankungen
Infektionen und Entzündungen des Auges können zu Komplikationen führen, die rasche Entscheidungen erfordern. Oft stellen sie Notfallsituationen dar, deren Verlauf und Ausgang entscheidend von Sofortmaßnahmen abhängt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Berliner Immunologie Seminars (BIS) zum Thema „Komplikationen entzündlicher Augen-erkrankungen“ standen daher die Vermittlung von Grundlagen und konkreten Handlungshinweisen zur Prävention und Behandlung von Komplikationen. Priv.–Doz. Dr. Dieter E. Moeller (Berlin) fasst die Inhalte zusammen.
Austausch zwischen experimentellen und klinischen Retinologen
Am 17. und 18. Juni fand im Technologiezentrum am Europaplatz in Aachen die 24. Jahrestagung der Retinologi-schen Gesellschaft statt, zu der Grundlagenforscher und Retinologen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden sowie weiteren europäischen Ländern anreisten. Insgesamt 62 Vorträge bunt durch die Retinologie verteilt, mit einem hohen Anteil grundlagenorientierter Forschungsbeiträge, luden ein zu einer konstruktiven Kommunikation zwischen Klinikern und Wissenschaftlern über ein weites Spektrum der experimentellen sowie klinischen Retinologie. Im Tagungsprogramm wurden weiterhin die aktuellen Aspekte der intraokularen Pharmakotherapie im Rahmen eines IVOM-Zertifizierungskurses aufgearbeitet. Ein Beitrag von Dr. Antonis Koutsonas (Aachen).
Herausforderungen und Kontroversen
Zum 24. Internationalen Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) vom 19. bis 22. Mai konnte DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer (Fürth) rund 5.000 Teilnehmer und 130 Industrieaussteller im Messezentrum in Nürnberg begrüßen. Neben dem Austausch über Innovationen sowie therapeutische und diagnostische Goldstandards des Faches war die Diskussion um Lucentis und Avastin und die Auswirkungen der CATT-Studie auf die Versorgungssituation allgegenwärtig. Von Katica Djakovic.
Vor gut zwei Jahren begann auf Anregung und in Zusammenarbeit mit namhaften Retinologen der Aufbau eines medizinisch-sozialen Netzwerkes, das die Versorgung und die Lebensqualität von Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration verbessern soll. Prof. Dr. Dr. Heribert Meffert, emeritierter Direktor des Instituts für Marketing der Universität Münster und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann-Stiftung, initiierte und betreute den Aufbau des Netzwerkes, für das im Mai der Startschuss fiel. Dr. Udo Hennighausen (Heide) berichtet über die Eröffnungsfeier in Münster.
Wissenschaftlicher Austausch zu glaukomatösen Erkrankungen
Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Universitäts-Augenklinik Homburg/Saar eine wissenschaftliche Tagung zum fachlichen Austausch über glaukomatöse Erkrankungen. Der Einladung zum diesjährigen Internationalen Homburger Glaukom Symposium folgten mehr als 300 Teilnehmer. Priv.-Doz. Dr. Christian Jonescu-Cuypers, Leiter der Glaukomsektion und Prof. Dr. Berthold Seitz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Homburg/Saar, fassen die Tagungsthemen und wesentlichen Kernbotschaften zusammen.