DER AUGENSPIEGEL
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Forschen, fördern, fordern
Das Thema des diesjährigen DOG-Kongresses lautete „Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität“ und in der Tat wurden vielfältige Perspektiven aufgegriffen und diskutiert: Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs durch mögliche Karriereaussichten in der Hochschulmedizin, für weibliche Lebensentwürfe durch die Vereinbarkeit von Forschung und Familie, für Patienten durch die Verbesserung von Lebensqualität bei bestehender Erkrankung sowie Perspektiven durch die vielfältigen Entwicklungen und Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Deutlich gemacht wurde aber auch: Es bedarf einer verstärkten Forschungsförderung, der Forderung nach zusätzlichen Mitteln für die Augenheilkunde und der Einbindung des Patienten, der in seiner Eigenverantwortlichkeit gefordert ist. Überraschend neu: die DOG regte nicht nur zur Diskussion an, sondern wartete mit vielen ersten Umsetzungsschritten auf. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.
Neueste Erkenntnisse über Kurzsichtigkeit
Die Ursachen der Kurzsichtigkeit (Myopie) werden seit mindestens 200 Jahren gesucht - in den letzten 25 Jahren jedoch wegen der raschen Zunahme mit erheblich verstärktem personellem und finanziellem Einsatz, dessen Notwendigkeit auch von den staatlichen Förderinstrumenten erkannt wird. Auf der 12. Internationalen Myopiekonferenz, die vom 8. bis 11. Juli in Cairns/Australien stattfand, stellten etwa 200 Wissenschaftler aus aller Welt ihre neuesten experimentellen und epidemiologischen Daten vor. Ein zusammenfassender Bericht von Prof. Dr. rer. nat. Frank Schaeffel.
Interview mit Prof. Dr. Frank G. Holz
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) lädt vom 18. bis 21. September zu ihrer 106. Jahrestagung ins Estrel Hotel nach Berlin ein. Unter dem Schwerpunktthema „Perspektiven der Augenheilkunde - Innovationen für mehr Lebensqualität“ sollen neue diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte diskutiert werden. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Frank G. Holz über die anstehende Tagung.
Interview mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth
Vom 13. bis 17. September tagt die European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) im Internationalen Congress Centrum in Berlin. Mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) und Prof. Dr. Manfred Tetz (Berlin) gehören seit 2005 zwei Vorstandsmitglieder der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII) dem ESCRS-Vorstand an, Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) ist kooperierendes ESCRS-Vorstandsmitglied. DER AUGENSPIEGEL sprach mit ESCRS-Vorstandsmitglied und diesjährigem DGII-Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth über den ESCRS-Kongress.
Therapie bei Augenentzündung
Das Berliner Immunologie Seminar (BIS) wird jährlich von der Universitäts-Augenklinik Charité unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Pleyer ausgerichtet und widmet sich aktuellen Aspekten von entzündlichen Augenerkankungen. Das 14. Seminar fand Ende Mai unter dem Schwerpunktthema „Therapie bei Augenentzündung - Vom Bewährten zum Neuen“ statt. Ein zusammenfassender Bericht von Priv.-Doz. Dr. Dieter E. Moeller.