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Kurznachrichten

» Früherkennung der Amblyopie wichtig für Therapieerfolg

(20. September 2022) 

Die Amblyopie ist eine häufige Sehstörung: Rund fünf Prozent der Erwachsenen leiden an der Sehschwäche, bei der ein Auge nur wenig oder gar nichts zum Seheindruck beiträgt. Die Entstehung der Störung liegt jedoch im frühen Kindesalter. Wie es zur Schwachsichtigkeit kommt, warum sie früh erkannt werden sollte und welche Therapie dabei hilft, das Sehvermögen auch auf dem benachteiligten Auge zu erhalten, erläutert eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) anlässlich des Jahreskongresses der Fachgesellschaft.

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» Liquid Biopsy zur Krebsdiagnostik am Auge

(14. September 2022) 

Tumoren im Inneren des Auges stellen aufgrund ihrer Lage eine besondere Herausforderung für Diagnostik und Therapie dar. Die Entnahme von Gewebeproben zur genaueren Charakterisierung der schwer zugänglichen Tumorherde ist immer mit großen Belastungen für das betroffene Auge sowie die Patientinnen und Patienten verbunden. Um diese Belastung zu verringern, ist in den zurückliegenden Jahren intensiv an Möglichkeiten zur so genannten Flüssigbiopsie geforscht worden, für die der Tumor nicht direkt angesteuert werden muss. Wie weit dieses schonende Diagnoseverfahren entwickelt ist und welche Aussagekraft es besitzt, diskutieren Experten anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

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» Wie visuelle Informationen von der Netzhaut ins Mittelhirn gelangen

(13. September 2022) 

Ein Team von Neurowissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz (in Gründung) zeigt erstmals, wie sensorische Nervenzellen in der Netzhaut präzise mit Nervenzellen der Colliculi superiores, einer Struktur im Mittelhirn, verbunden sind. Neuropixels-Sonden sind eine noch junge Elektrodengeneration mit besonders vielen Aufzeichnungspunkten für die elektrische Aktivität von Nervenzellen. Ihr Einsatz hat die neuen Einsichten in neuronale Schaltkreise möglich gemacht und führt zum Nachweis mosaikartiger Verbindungen. Im Journal Nature Communications beschreiben die Forschenden ein Grundprinzip im Sehsystem von Säugetieren und Vögeln.

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» PRO RETINA Ruderchallenge für Forschungsprojekt der TU Dresden

(2. September 2022) 

Die Summe von 7.000 Euro schmückt den Spendenscheck, den PRO RETINA Deutschland e. V. an Prof. Dr. Marius Ader von der TU Dresden für sein Forschungsprojekt überreichen konnte. Doch es sollen noch mehr Spendengelder werden, so die Hoffnung von Anne Kinski. Die stark sehbehinderte Ruderanfängerin ist für PRO RETINA 600 km von Dresden nach Hamburg gerudert, um Geld für die Forschungsförderung zu sammeln. Begleitet wurde sie die ganze Strecke von dem mehrmaligen Weltmeister und Olympiasieger Ulrich Kons.

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» Angst vor Sehverlust ist in Deutschland groß

(26. August 2022) 

Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer potenziell zu Sehverlust führenden Augenerkrankung wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Laut Prognosen wird die Anzahl mit der Bevölkerungsalterung weiter ansteigen. Um zu verstehen, welche Bedeutung die Menschen in Deutschland einer so weitverbreiteten gesundheitlichen Herausforderung wie der abnehmenden Sehkraft beimessen und welche Faktoren diese Haltung beeinflussen, führte ein Team des Universitätsklinikums Bonn (UKB) unter Leitung von Prof. Dr. Robert Finger zusammen mit der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz eine bevölkerungsrepräsentative Befragung durch. Darauf macht das Universitätsklinikum aufmerksam.

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