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Aus der aktuellen Ausgabe

12/2017:

Scheibe zur Irisdiagnostik

Serie zur Sammlung Roth (Folge 79)
Einst vermuteten die Menschen im Auge den Sitz der Seele, doch es dauerte bis in die Neuzeit, bevor die letzten Rätsel um Auge und Sehen gelöst werden konnten. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Regenbogenhaut und der durch sie umgrenzten Pupille, die sich unter dem Einfluss von Licht und Emotionen in ihrer Größe veränderte. Den Betrachter faszinierten vor allem die Variationen der Iris, ihre Pigmentierung, ihre Strukturen. Irgendwann erkannte ein Mediziner auch den diagnostischen Wert dieser Veränderungen in Farbe und Form bei Krankheiten oder im Alter. Während die Pupille bei Tageslicht nur wenige Millimeter weit ist, lässt sie bei Dunkelheit nicht mehr viel von der Regenbogenhaut selbst erkennen. Wegen ihres Farbenspiels benannten die Griechen die Iris nach der Göttin des Regenbogens.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Dezember 2017.