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Aus der aktuellen Ausgabe

12/2017:

Retina: Lichtbeugung im Raumgitter (Teil 2)

Im zweiten Teil seines Beitrages zur Berechnung des Dämmerungssehens beziehungsweise zur Purkinje-Shift vom Farben-(Tages-)Sehen zum Dämmerungssehen und umgekehrt zeigt Dr. Norbert Lauinger vom Institut für Optosensorik in Wetzlar, dass die entscheidenden Transformationen des sichtbaren Spektrums in den RGB-Raum sowie der adaptive Übergang in der Purkinje-Shift durch die Optik und nicht durch die Pigmente der Fotorezeptoren erfolgten und demnach die Pigmente durch die Optik programmiert werden.

Nur wenn es gelingt, neben dem Tagessehen gleichzeitig auch das Dämmerungssehen zu erklären, kann eine Neudeutung des Sehens erfolgreich sein. Die einfache Beobachtung, dass beim Übergang vom Farben-(Tages-)Sehen zum Dämmerungssehen eine vorher blaue Blüte heller und eine rote Rose dunkler wahrgenommen wird, hat Purkinje beschrieben.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Dezember 2017.