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Aus der aktuellen Ausgabe

04/2016:

Praktische Tränenfilmdiagnostik

MMP-9 und Osmolarität im Vergleich zu klassischen Tests
Für die Diagnostik des Trockenen Auges gibt es neben den klassischen Testverfahren mittlerweile neue Untersuchungsoptionen, die den Weg vom Labor in den klinischen Alltag gefunden haben. Hierzu zählt die Bestimmung der Tränenfilmosmolaritat (TFO) wie auch der Matrix-Metalloproteasen (MMP-9) in der Tränenflüssigkeit. In einem Forschungsprojekt sollte überprüft werden, wie sich die beiden neuen Untersuchungsmethoden im Vergleich zu den klassischen Untersuchungsparametern bei älteren Patienten verhalten, die potentiell ein mildes bis mittelgradiges Trockenes Auge aufweisen könnten, aber nicht an einer fortgeschrittenen Form des Trockenen Auges leiden. Dr. Marc Schargus, MHBA, erörtert Verfahren und Ergebnisse.

Es gibt eine Vielzahl von diagnostischen Tests zur Evaluation des Trockenen Auges. Hierzu zählen vor allem die klassischen Tests wie der Schirmer-Test, Tränenfilmaufrisszeit (TBUT), korneale Fluoreszeinanfärbbarkeit, Lissamingrünanfärbbarkeit der Konjunktiva und der Ocular-Surface-Disease-Index (OSDI)-Fragebogen (Korb 2000). Einige vielversprechende diagnostische Testmethoden konnten bis vor kurzem nur in aufwändigen labortechnischen Untersuchungen evaluiert werden. Hierzu zählt die Bestimmung der Osmolarität wie auch der Matrix-Metalloproteasen in der Tränenflüssigkeit. Daher war der Einsatz dieser Messparameter in der klinischen Routine bislang nicht möglich.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL April 2016.