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Aus der aktuellen Ausgabe

09/2016:

Pikosekunden-Infrarotlaser (PIRL) für die Hornhauttransplantation

In einer Machbarkeitsstudie zur Anwendung des Pikosekunden-Infrarotlasers (PIRL) für Hornhauttransplantationen wurde gezeigt, dass mithilfe des PIRL Schnitte im Hornhautgewebe bei minimaler Schädigung des umliegenden Gewebes ausgeführt werden können. Priv.-Doz. Dr. Stephan J. Linke (Hamburg) fasst den Ansatz, der neue Perspektiven für eine applanationsfreie Trepanation bietet, zusammen.

Kritisch betrachtet, ist man dem Ziel der nahtfreien und astigmatismusneutralen Hornhauttransplantation durch exakte Schnittkonfigurationen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip trotz der Erfolge und Verbreitung des Femtosekundenlasers (FSL) nicht wesentlich näher gekommen. Zwei limitierende Faktoren der femtosekundenlaserassistierten Hornhauttransplantation, die durch die physikalischen Eigenschaften des Lasers und die biologischen Eigenschaften der Hornhaut bedingt sind, haben sich im Lauf der klinischen Anwendung herauskristallisiert. Zum einen ist eine applana-tionsfreie Schnittführung nicht möglich und zum anderen ist ein Schneiden von vaskularisiertem und narbig alteriertem Gewebe erschwert.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL September 2016.