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Aus der aktuellen Ausgabe

07-08/2017:

Medikamentöse Ansätze bei geographischer Atrophie

Die Genese der trockenen altersbedingten Makuladegeneration ist noch nicht ganz geklärt, es scheint aber ein multifaktorieller Prozess vorzuliegen: Entzündungsreaktionen, eine Aktivierung des Komplementsystems wie auch oxidativer Stress und Lipidablagerungen scheinen involviert. Aufgrund der verschiedenen Einflussfaktoren, die in der Pathogenese vermutlich eine Rolle spielen, werden derzeit mehrere Behandlungsoptionen mit verschiedenen Angriffspunkten verfolgt, die darauf zielen, die Ausbreitung der Atrophie-Zonen bei AMD zu stoppen. Priv.-Doz. Dr. Daniel Barthelmes (Zürich) gibt einen einordnenden Überblick über die aktuellen therapeutischen Ansätze und bisher erzielten Resultate bei geographischer Atrophie.

Die altersbedingte Makulopathie ist in frühen Stadien gekennzeichnet durch Drusen und Pigmentveränderungen im Bereich der Makula. Diese frühen Veränderungen können sich weiterentwickeln und in der altersbedingten Makuladegeneration (age-related macular degeneration, AMD) enden. Charakteristisch für das Endstadium ist einerseits das Auftreten von Neovaskularisationen (neovaskuläre AMD), zum anderen das Auftreten von geographischen Atrophie-Zonen (trockene AMD). Während sich die neovaskuläre AMD gut mit Anti-VEGF-Medikamenten behandeln lässt, gibt es für die trockene AMD noch keine Behandlungsoptionen.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Juli/August 2017