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Aus der aktuellen Ausgabe

11/2020:

Korneale Manifestation der Cystinose

Etablierung eines objektiven Biomarkers mittels eines SD-OCT-Bildgebungsalgorithmus
Etwa 130 Menschen in Deutschland leiden an Cystinose, einer autosomal rezessiv vererbten, lysosomalen Speicherkrankheit. Für die kornealen Cystinkristallablagerungen existiert eine effektive Therapie mit cysteaminhaltigen Augentropfen. Eine frühe Diagnose und ein exaktes Monitoring der kornealen Cystinkristallablagerungen sind essentiell, da die frühe Einleitung und Einhaltung der topischen Therapie einen signifikanten Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. Ziel der interdisziplinären Cystinosesprechstunde der LMU München ist es, einen ersten objektiven, semiautomatisierten Bildsegmentierungsalgorithmus zur Erkennung und objektiven Quantifizierung von kornealen Cystinkristallablagerungen bei okulärer Cystinose mittels Vorderabschnitts-OCT) zu entwickeln. Von Leonie Keidel, Carolin Elhardt, Priv.-Doz. Dr. Katharina Hohenfellner, Prof. Siegfried Priglinger, Dr. Benedikt Schworm, Dr. Christian Wertheimer, Priv.-Doz. Dr. Claudia Priglinger und Priv.-Doz. Dr. med. Dr. scient. Nikolaus Luft.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL November 2020.