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Aus der aktuellen Ausgabe

02/2018:

Individuelle IOL-Korrektur der sphärischen Aberration

Asphärische Intraokularlinsen ermöglichen eine Reduzierung der okulären sphärischen Aberration (SA).­Verschiedene Hersteller gehen dabei von unterschiedlichen Ansätzen aus, wobei die jeweiligen Intraokularlinsen immer nur für einen Teil der behandelten Augen eine effektive Korrektur bieten können, da die SA der Hornhaut eine hohe ­interindividuelle Variabilität aufweist. Dr. Jens Schrecker (Glauchau) stellt einen neuen Ansatz vor, der die ­Berechnung und Herstellung einer an die individuelle SA der Hornhaut angepassten IOL über eine Erweiterung der üblichen präoperativen Biometrie um zusätzliche Daten aus einer Hornhauttomografie ermöglichen soll.

Die Abweichungen vom idealen optischen System des menschlichen Auges umfassen neben den bekannten Refrak­tionsfehlern wie Hyperopie, Myopie und Astigmatismus auch Aberrationen höherer Ordnung (higher-order aberrations, HOA) wie beispielsweise sphärische Aberration (SA), Koma oder Trefoil.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Februar 2018.