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Aus der aktuellen Ausgabe

11/2018:

Herausforderung für die automatisierte Diagnostik mit Künstlicher Intelligenz

Die automatisierte Diagnostik in der Augenheilkunde birgt besonderes Potenzial für die zukünftige Standardi­sierung und Objektivierung diagnostischer Entscheidungen und verspricht Unterstützung von Ärzten insbesondere bei schwierigen diagnostischen Fällen. Aktuelle neuronale Netzwerke können zwar sehr genaue Entscheidung liefern, sind aber in der Regel weder in der Lage, ihre Entscheidung zu begründen noch ihre Konfidenz in der ­Entscheidung im Einzelfall zum Ausdruck zu bringen. Am Tübinger Forschungsinstitut für Augenheilkunde setzt sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. rer. nat. Philipp Berens mit neuronalen Schaltkreisen des visuellen Systems auseinander und beschäftigt sich mit gegenwärtig offenen Fragestellungen, wie beispielsweise den genannten Unsicherheiten in den neuronalen Netzwerken, die zentrale Herausforderungen für ihren Einsatz in der Praxis sind.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL November 2018.