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Aus der aktuellen Ausgabe

03/2009:

Epiretinale Bestrahlung der CNV bei AMD

Betabestrahlung zur Reduzierung der Anti-VEGF-Injektionen
In der derzeit laufenden Cabernet-Studie (CNV Secondary to AMD Treated with BEta RadiatioN Epiretinal Therapy) wird prospektiv die Wirksamkeit und Sicherheit einer epiretinalen 24 Gy-Bestrahlung im Rahmen einer Vitrektomie in Kombination mit Ranibizumab (Lucentis®) untersucht. Ziel ist, die Anzahl der erforderlichen Anti-VEGF-Injektionen bei AMD zu verringern. Dr. Rainer Guthoff erläutert die Therapiestrategie dieser Studie.

Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die Hauptursache von Blindheit in den Industrieländern bei über 50-jährigen. Zwar ist die Therapie der chorioidalen Neovaskularisation (CNV) bei AMD mit dem VEGF-Hemmer Ranibizumab (Handelsname Lucentis) sehr effektiv, die meist zahlreichen Wiederbehandlungen und langfristig erforderlichen Kontrollen können aber die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen und finanziell sowohl Patienten wie auch das Gesundheitssystem belasten. Ein Ansatz ist, durch eine primäre, epiretinale Betabestrahlung der CNV, die im Rahmen einer Vitrektomie intraokular mit dem Applikator Vidion der Firma NeoVista (Fremont, Kalifornien/USA) durchgeführt wird, die Zahl der Lucentis-Wiederbehandlungen zu reduzieren. Dies wird in der Cabernet-Studie (CNV Secondary to AMD Treated with BEta RadiatioN Epiretinal Therapy) untersucht.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL 03/2009.