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Aus der aktuellen Ausgabe

05/2019:

Endothelschutz 2.0

Bei der femtosekundenlaserassistierten Kataraktoperation wird der Verlust von Endothelzellen reduziert, ist aber nicht gänzlich vermeidbar. Im Rahmen einer Studie sollte die Wirksamkeit eines intraoperativen ­endothelialen Schutzes mittels Kapsulotomie anhand Endothelzellmessung, Pachymetrie sowie klinischer ­Untersuchung prä- und postoperativ verglichen werden. Nick P. Piravej, Raphael Neuhann und Dr. Tobias Neuhann (München) stellen die Daten vor.

In der Augenheilkunde werden Viskoelastika am häufigsten aus raumtaktischen Gründen und zum Schutz von intraokularen Strukturen verwendet. Bei der klassischen manuellen Phakoemulsifikation verwenden viele Operateure die Viskoelastika zusätzlich gerne auch als Endothelschutz. Denn je länger die Phakoemulsifikation dauert, umso mehr wird in aller Regel das Hornhautendothel belastet. Deshalb gibt es schon seit langem die Idee, das Endothel mechanisch zu schützen. Durch die femtosekundenlaserassistierte Kataraktoperation (FLACS) nutzen wir seit mehr als einem Jahr die patienteneigene vordere Linsenkapsel als mechanischen, autologen Schutz für das Hornhautendothel.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Mai 2019.