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Aus der aktuellen Ausgabe

07-08/2018:

Eintrübung hydrophiler IOL nach PPV mit intraokularer Gaseingabe

Obwohl die Kalzifikation hydrophiler Intraokularlinsen eine seltene Spätkomplikation der Kataraktopera­tion ­darstellt, kam es in den letzten Jahren zu mehreren Berichten von IOL-Eintrübungen nach Operationen mit ­intraokularer Injektion von Gas oder Luft. Im David J Apple International Laboratory for Ocular Pathology an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg wurden zehn explantierte hydrophile Intraokularlinsen mit klinisch ­signifikanter Trübung nach Pars-plana-Vitrektomie (PPV) auf Materialveränderungen und optische Qualität ­untersucht. Prof. Ramin Khoramnia1,3, FEBO, Dr. Timur Yildirim1,3, Priv.-Doz. Dr. Silvia Bopp2, Dr. Grzegorz Labuz3, Dr. Hyeck Soo Son1,3 und Prof. Gerd U. Auffarth1,3, FEBO, erläutern die Ergebnisse.

1Augenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg
2Augenklinik Universitätsallee Lübeck
3David J Apple International Laboratory for Ocular Pathology der Universitäts-Augenklinik Heidelberg


Die Pars-plana-Vitrektomie (PPV) ist ein weit verbreitetes ­vitreoretinales chirurgisches Verfahren zur Behandlung schwerer Netzhauterkrankungen wie einer Glaskörperblutung, Netzhautablösung, einem Makulaforamen, der Entfernung epiretinaler Membranen oder proliferativer Vitreoretinopathie (Elhousseini et al. 2016). Die PPV ist nach der Kataraktoperation die zweithäufigste ophthalmologische Operation in den Vereinigten Staaten (Ramulu et al. 2010). In manchen Fällen benötigt der Patient beide Operationen. Teilweise werden die beiden Verfahren kombiniert durchgeführt.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Juli/August 2018.