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Aus der aktuellen Ausgabe

06/2019:

Differentialdiagnostische Aspekte bei einer Papillenschwellung

Eine randunscharfe Papille stellt ein zwar selteneres, aber zwingend abklärungsbedürftiges klinisches Zeichen einer (möglichen) Erkrankung des Sehnervens oder des Zentralnervensystems dar. Sie kann zudem Ausdruck einer Systemerkrankung sein. Das Spektrum infrage kommender Ursachen reicht von einer harmlosen Pseudo-papillenschwellung bis zu einer beidseitigen Stauungspapille bei zum Beispiel tumorbedingter intrakranieller Drucksteigerung. In vielen Fällen kann anhand der klinischen Gesamtkonstellation wie des Fundusbefundes eine erste Abgrenzung zur Ätiologie getroffen werden. Die Verifizierung und Sicherung der Diagnose erfolgt häufig interdisziplinär unter Nutzung unserer modernen multimodalen Bildgebung. Dr. Dirk Sandner (Dresden) stellt die differentialdiagnostischen Aspekte dar.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Juni 2019.