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Aus der aktuellen Ausgabe

11/2016:

Die suprachoroidale Hydrogelplombe

Biokompatibilität und Funktionalität aktueller Hydrogelvarianten
Das Prinzip der suprachoroidalen Buckelchirurgie ist kein neuer Ansatz und wurde bereits durch verschiedene Autoren in den letzten drei Jahrzehnten beschrieben. Jedoch haben in der Vergangenheit die limitierte Auswahl an Hydrogeltamponaden und andere technische Limits einer weiteren Verbreitung im Wege gestanden. Dr. Karl Boden (Sulzbach) stellt die Ergebnisse einer Studie vor, deren Ziel es war, den Effekt einer suprachoroidalen Hydrogelplombe in Kombination mit einer Vitrektomie bei einer rhegmatogenen Netzhautablösung zu untersuchen. Es sollten die Vorteile aus den klassischen Verfahren der Vitrektomie und der Buckelchirurgie kombiniert und die Dauer der unterschiedlichen Hyalurone untersucht werden.

Das chirurgische Grundprinzip zur Behandlung einer rhegmatogenen Netzhautablösung besteht wie von Gonin beschrieben in der Identifizierung und dem Verschluss des ursächlichen Netzhautdefektes (Gonin 1921). Ein Standardverfahren hierfür ist seit den 1950er Jahren die Buckelchirurgie. Ebenso hat sich die Vitrektomie als weiteres standardisiertes chirurgisches Vorgehen in den letzten Jahren etabliert. Obwohl beide Verfahren unterschiedlich sind, verfolgen die verschiedenen Techniken das gleiche Prinzip.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL November 2016.