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Aus der aktuellen Ausgabe

07-08/2019:

Die intumeszente mature Katarakt

Ein Problem der weißen (intumeszenten) Linsentrübung ist, dass aufgrund einer Verflüssigung des Cortex und eines mitunter harten Kerns häufig ein erhöhter intrakapsulärer Druck vorliegt und die Linsenkapsel bei Inzision regelrecht aufplatzen kann. Dr. Frank Sachers (Basel) erörtert das Vorgehen bei harten Kernen und intumeszenter Katarakt.

Die intumeszente mature Katarakt – also eine Linse, deren strukturelle Ordnung in Auflösung begriffen ist, deren Innendruck durch Wassereinstrom angestiegen ist, bei gleichzeitig verdünnter Kapsel und meistens lockeren Zonulaverhältnissen – ist auch im Zeitalter der hoch standardisierten, komplikationsarmen und sicheren Phakoemulsifikation noch eine herausfordernde Situation, die den erfahrenen Chirurgen zum Griff in die, hoffentlich gut gefüllte, Trickkiste zwingt. Aufgrund der Schwellung der Linse sind die Verhältnisse in der Vorderkammer eher eng und wenn das Ganze dann auch noch im Postkontusionsauge eines jungen männlichen Patienten in geplanter Tropfanästhesie stattfindet, steigt die Stimmung des Operateurs in berauschende Höhen.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Juli/August 2019.