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Aus der aktuellen Ausgabe

11/2016:

Der Kamm der Schönen

Serie zur Sammlung Roth
Seit Jahrtausenden findet sich das Auge in Darstellungen aus Menschenhand. Es zeigt sich in Felszeichnungen, in frühen Plastiken wie dem Löwenmenschen, es dominiert in den ältesten Abbildungen von Mensch und Tier. Während frühe Kulturkreise das Auge noch kreisförmig abbildeten, nahm es dann in den Hochkulturen seinen von der Natur gegebenen mandelförmigen Umriss an, der bis in die moderne Zeit des Impressionismus seinen Bestand hatte. Das Auge findet sich heute auf nahezu allen Gegenständen des täglichen Lebens, es soll den Blick anderer Augen auf sich locken. Gleichzeitig betrachtet man es als schützendes Amulett. Dies gilt besonders für den Schmuck, den in allen Generationen und allen Kulturen bevorzugt die Weiblichkeit trug. Hierzu zählen auch die Augen als Verzierung auf diesem Kamm.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL November 2016.