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Aus der aktuellen Ausgabe

10/2017:

Deep Sclerokeratodissection (DSKD)

Neue Variante einer nichtpenetrierenden Glaukomoperation
Die Deep Sclerokeratodissection (DSKD) stellt eine neue Variante der nichtpenetrierenden Glaukomoperation dar, bei der – im Unterschiede zur tiefen Sklerektomie, der Deep Sclerectomy – nur ein skleraler Deckel präpariert und darauf verzichtet wird, sklerales Gewebe zu exzidieren. Dr. Anna Sophie Mursch-Edlmayr1,2, Prof. Daniel S. Mojon1,3, FEBO, und Priv.-Doz. Dr. Matthias Bolz1,4 (Linz) stellen das von Professor Mojon entwickelte chirurgische Vorgehen vor und berichten über Ergebnisse einer ersten Pilot-Studie zur DSKD, die zukünftig eine Option vor allem bei der Operation von Augen mit dünner Sklera (zum Beispiel bei hoher Myopie) oder bei Revisionen nach Glaukomoperationen darstellen könnte.

1Department of Ophthalmology, Kepler University Clinic, Linz; 2Ars Ophthalmica Study Center, Kepler University Clinic, Linz; 3Airport Medical Center Eye Clinic, Zürich; 4Augenarztpraxis, Linz.


In Deutschland sind etwa 800.000 bis 900.000 Menschen von einem Glaukom betroffen, wobei die Zahl der nicht diagnostizierten Fälle fast noch einmal so hoch geschätzt wird (Dietlein et al. 2009). Das Glaukom ist nach wie vor die zweithäufigste Erblindungsursache weltweit, sowohl in Entwicklungsländern (nach der Katarakt) als auch in Industrienationen (nach der Makuladegeneration).

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Oktober 2017.