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Aus der aktuellen Ausgabe

04/2019:

Das Trockene Auge beim idiopathischen Parkinson-Syndrom

Der Parkinson-Patient in der augenärztlichen Sprechstunde
Das idiopathische Parkinson-Syndrom stellt die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung dar. Im Durchschnitt erkranken Patienten im Alter von 55 Jahren. Mit steigendem Lebensalter erhöht sich die Prävalenz und Inzidenz der Erkrankung. Als systemische Erkrankung des Nervensystems gibt es neben den gut bekannten motorischen Symptomen auch eine Reihe von nicht-motorischen Symptomen, die aufgrund ihres frühzeitigen Auftretens und ihrer Häufigkeit in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Wissenschaft gerückt sind und sich durch eine Beteiligung des vegetativen Nervensystems erklären lassen. Hierunter sind Sehstörungen für den Patienten durch Erkrankungen des Tränendrüsenapparates ein sehr belastendes Symptom, das wissenschaftlich erst unzureichend verstanden ist. Matthias Börger (Abteilung Neurologie, Universitätsmedizin Göttingen) stellt die Problematik dar, aufgrund derer regelmäßige augenärztliche Untersuchungen bei Parkinson-Patienten erfolgen sollten.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL April 2019.