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Aus der aktuellen Ausgabe

09/2018:

Das Monokel

Serie zur Sammlung Roth (Folge 87)
Zum Ausgleich einer Fehlsichtigkeit sind optisch brechende Gläser erforderlich, doch nicht jeder konnte sich im ausgehenden Mittelalter schon eine Brille leisten. Eine preiswerte Alternative war das Einglas. Auch als Monokel bezeichnet wurde es, wie sein Name schon sagt, nur vor ein Auge gehalten. Es diente im Gegensatz zur Brille nur als kurzzeitige Sehhilfe, so konnte auch die Notwendigkeit, eine Sehhilfe tragen zu müssen, gut verschleiert werden. Im 16. Jahrhundert soll es erstmals in den Handel gekommen sein, als Lorgnon oder Stielglas hielt man sich damals das Glas, wie die heutige Lupe an einem Griff befestigt, vor das eine oder andere Auge.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL September 2018.