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Aus der aktuellen Ausgabe

06/2022:

Das Licht des Augenarztes

Serie zur Sammlung Roth (Folge 128)
Für eine Untersuchung des Auges muss die Ausleuchtung optimal sein. Die Inspektion der vorderen Augenabschnitte ist nämlich nur dann möglich, wenn es gelingt, ausreichend helles Licht, am besten über ein optisches System gebündelt, mit Hilfe einer Lupe, Spaltlampe oder eines Augenspiegels auf das Auge zu richten. Für eine Inspektion der vorderen Augenabschnitte oder gar der Netzhaut reichte das Öllämpchen der Antike nicht aus.

Auch der Kienspan war im Mittelalter unzureichend. Bis weit in das 19. Jahrhundert mangelte es dem Arzt in allen Bereichen an einer adäquaten Lichtquelle. Allein das Tageslicht ermöglichte die Suche nach krankhaften Befunden am Auge. Bei Dunkelheit oder Nacht war keine Diagnostik möglich.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL Juni 2022.