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Aus der aktuellen Ausgabe

03/2020:

Das Büro des Kaufmanns

Serie zur Sammlung Roth (Folge 104)
Frühe Abbildungen einer Brille sind selten, sieht man von einigen Wandgemälden, Altarbildern oder Kirchenfenstern ab, so gibt es kaum Darstellungen in ihrer ursprünglichen Form. Noch seltener sind ihre Originale. Bislang sind die Brillen aus dem Kloster Wienhausen wohl die ältesten Sehhilfen der Welt, man datiert sie in die Zeit um 1350. Aus gleicher Zeit sind wohl auch erste Darstellungen in der Freskomalerei, zu sehen in dem Dominikanerkloster von San Nicolo in Treviso. Sie zeigen eine Nietbrille und ein Stielglas. Die älteste im Buchdruck dargestellte Brille stammt von Anton Koberger aus Nürnberg, der in seiner Weltchronik von 1493 mehrfach den gleichen Holzschnitt einer Nietbrille zeigt.

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL März 2020.