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Aus der aktuellen Ausgabe

07-08/2011:

Serie Auge und Sehen: Das Auge der Faustina

Serie zur Sammlung Roth
Betrachtet man die Darstellungen des menschlichen Körpers in Bild und Plastik zur Zeit des alten Roms, so wird dieser meist als ein Schönheitsideal dargestellt. So wie in heutiger Zeit hatte man auch damals schon eine zeitgenössische Mode und entsprechende Models. Geschmack und Stil passten sich jeweils der Epoche an, schöne Körper waren gefragt. Abbildungen von Erkrankten oder ihren Krankheiten finden sich auch in der Antike nur äußerst selten.

Zu den wenigen Ausnahmen zählen die Portraits von Mutter und Tochter Faustina. Hier haben die Künstler bewusst oder unbewusst eine Augenerkrankung dargestellt, denn schon von ihrem römischen Leibarzt Galen ist für beide ein familiäres Augenleiden überliefert. Leider fehlen uns dazu die näheren Angaben, sie wären ein wertvoller Beitrag für die Medizingeschichte.

Der vollständige Beitrag als pdf: 07-08/11_42.pdf