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Aus der aktuellen Ausgabe

09/2017:

Advanced Triple Procedure: DMEK bei komplexen Vorderabschnittspathologien

Bisher galten Aphakie, Zustand nach Vitrektomie oder ein instabiles Iris-Linsendiaphragma als Kontraindikationen für eine erfolgreiche DMEK, da von dem Risiko einer Dislokation des Transplantates auszugehen ist. Daten zur Notwendigkeit eines stabilen Iris-Linsendiaphragmas sind bislang nicht verfügbar. In einer prospektiven Fallserie an der Universitäts-Augenklinik (LMU) München wurde die Durchführbarkeit einer zeitgleichen DMEK mit Wiederherstellung des Iris-Linsendiaphragmas bei komplexen Vorderabschnittspathologien evaluiert. Jakob Siedlecki, Dr. Nikolaus Luft und Priv.-Doz. Dr. Martin Dirisamer, FEBO (München) stellen die Ergebnisse vor.

Für mehr als 100 Jahre stellte die penetrierende Keratoplastik (PK) bei endothelialer Dysfunktion die einzige Option zur Visusrehabilitation dar (Zirm 1906). Dies änderte sich schlagartig mit der Einführung lamellärer Transplantationsverfahren. Seit 2003 erfreut sich die Descemet Stripping (Automated) Endothelial Keratoplasty (DS(A)EK) großer Beliebtheit, während ihre Weiterentwicklung, die Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK), die bisher besten klinischen Ergebnisse hinsichtlich Geschwindigkeit der Visusrehabilitation, Patientenzufriedenheit und Abstoßungsrate liefert

Mehr dazu im AUGENSPIEGEL September 2017.