DER AUGENSPIEGEL
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Das Ende von „Aldisierung“ und „B-Ware“?
Dauerdiskussion zur Honorarreform, Praxisschließungen und laute Proteste bestimmten das letzte Jahr. Nun ist eine neue Regierung mit Wunschkoalitionspartner im Amt. Anlass zur Hoffnung auf mögliche Veränderungen? DER AUGENSPIEGEL hat nachgefragt.
Zwei heiße Eisen hat die Delegiertenversammlung des Berufsverbands der Augenärzte im November angepackt. Auf der Tagesordnung standen die Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl und die Honorarsituation der Augenärzte. Ein Beitrag von Angela Mißlbeck.
Zweigniederlassungen sind eine Option, die noch nicht viele Ärzte nutzen. Gerade in der Augenheilkunde bietet sich dieses Modell der Zusammenarbeit an. Wie es funktionieren kann, macht ein Team niedergelassener Augenärztinnen in Brandenburg vor. Ein Beitrag von Angela Mißlbeck.
Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Die ersten Ergebnisse der Honorarreform stehen fest. Und die Verhandlungen zwischen Ärzten und Krankenkassen über das Honorar und seine Verteilung im Jahr 2010 haben bereits begonnen. Drei gute Gründe für den AUGENSPIEGEL, den Vorsitzenden des Berufsverbands der Augenärzte (BVA) Prof. Dr. Bernd Bertram um ein Interview zu bitten. Der BVA-Chef spricht über eine dürftige Datengrundlage, dringende Notwendigkeiten in der Selbstverwaltung und vage politische Aussichten für die zukünftige Entwicklung der Augenheilkunde.
Auch im Mai haben Augenärzte erneut gegen die Honorarreform protestiert, zuletzt bei der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Vorfeld des Deutschen Ärztetags in Mainz. Derweil wird die Honorarreform stetig weiterentwickelt. Ab Juli kommen wieder Neuerungen. Und wie es im nächsten Jahr weitergeht, weiß derzeit noch keiner so genau. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem Augenarzt Dr. Uwe Kraffel, der als KV-Vertreter an den Verhandlungen des Bewertungsausschusses beteiligt ist, über die Neuordnung der Honorarverteilung, ihre Fallstricke und Chancen für die Augenärzte.