DER AUGENSPIEGEL
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Das Nein des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) zum Amblyopie-Screening hat die Augenärzte in Deutschland aufgebracht. Nun stellt sich erneut die Frage, wie die Leistung abgerechnet werden soll.
Vier Jahre nach ihrer Einführung im Gesundheitsmodernisierungsgesetz sorgen Medizinische Versorgungszentren (MVZ) für immer heftigere Debatten. Augenärzte sind geteilter Meinung über Nutzen und Gefahr von MVZ. Angela Mißlbeck gibt einen Überblick über die Entwicklung der MVZ und befragte jeweils einen Befürworter und einen Gegner zu ihren persönlichen Erfahrungen.
Bis Ende Januar dieses Jahres gab es im 28.000 Einwohner zählenden Aschersleben lediglich eine einzige Augenärztin für Kassenpatienten. Der Augenarzt Dr. Detlev Hoffmann aus Frankfurt wurde auf eine bundesweite Ausschreibung der KV Sachsen-Anhalt aufmerksam und entschloss sich zu einem Wechsel in den Osten.
Die Zeichen der Zeit stehen auf Kooperation. Genossenschaften und Verbünde gewinnen für Augenärzte immer größere Bedeutung. Wie sind die einzelnen Zusammenschlüsse aufgestellt, welchen Service bieten sie und wohin streben sie? Angela Mißlbeck fasst die Aktivitäten und Ziele einiger bereits bestehender größerer Netzwerke zusammen.
Was bringt die Honorarreform den Augenärzten?
Seit Jahresbeginn ist der neue EBM 2008 in Kraft. Ärztliche Leistungen werden im Durchschnitt um zehn Prozent höher bewertet. Doch niedergelassene Augenärzte und Verbände sind skeptisch, ob der neue Bewertungsmaßstab auch finanziell halten wird, was mit ihm versprochen wurde.