DER AUGENSPIEGEL
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Wo bleibt das Honorarplus von 2,7 Milliarden Euro? Das fragen sich seit Bekanntgabe der Regelleistungsvolumina (RLV) nicht nur die Augenärzte in fast allen Regionen. Viele fürchten, dass sie weniger Honorar als im Vorjahr bekommen. Von Angela Mißlbeck.
2,7 Millionen Euro mehr im Vergleich zu 2007 sollen in diesem Jahr in die ambulante Versorgung fließen. Aus Sicht des Berufsverbands der Augenärzte (BVA) ist die Honorarreform jedoch die größte Enttäuschung im vergangenen Jahr gewesen. Im Interview mit dem AUGENSPIEGEL kündigt der BVA-Vorsitzende Prof. Dr. Bernd Bertram deshalb weiteres Engagement für eine bessere Vergütung der ambulanten Augenheilkunde an. Zugleich appelliert er an die Augenärzte, sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen und zeigt im Rückblick auf 2008, was die Augenärzteschaft durch gemeinsames Engagement erreicht hat.
Seit fast zwei Jahren können Krankenkassen Sonderverträge zur besonderen ambulanten Facharztversorgung schließen. Die bundesweit erste Ausschreibung zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung kommt aus Brandenburg und betrifft die Augenchirurgie. Ein Beitrag von Angela Mißlbeck.
Rollt die Demonstrations-Welle im deutschen Gesundheitswesen langsam aus? Die Signale sind widersprüchlich. Augenärzte schätzen die Wirkung von Protesten unterschiedlich ein. Ein Beitrag von Angela Mißlbeck.
Eine zentrale Etappe der Honorarreform ist Ende August abgeschlossen worden: Ein Honorarplus von insgesamt 2,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2007 haben Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der Krankenkassen im erweiterten Bewertungsausschuss festgelegt. Von Angela Mißlbeck.
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