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Berufspolitik


10/2014:

Gericht bestätigt Strukturpauschale für konservativ tätige Augenärzte

Das Sozialgericht Marburg hat die Rechtmäßigkeit eines Zuschlags zur Grundpauschale für ausschließlich konservativ tätige Augenärzte bestätigt. Nach Mitteilung der KBV wies es die Klage eines Augenarztes ab, der als operativ tätiger Augenarzt die Strukturpauschale nach GOP 06225 abrechnen wollte. Auch das Sozialgericht Düsseldorf hatte kürzlich die Rechtmäßigkeit der augenärztlichen Strukturpauschale bestätigt.

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10/2014:

DOG kritisiert Neuregelung zu Netzhauterkrankungen

Seit dem 1. Oktober 2014 dürfen niedergelassene Augenärzte Netzhauterkrankungen wie die altersabhängige Makuladegeneration gegen Vorlage der Versichertenkarte mit Injektionen behandeln. Die neue Regelung soll die Abläufe vereinfachen, weise jedoch gravierende medizinische Mängel auf, kritisiert die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). So ist zur Kontrolle der Therapie lediglich eine Fluoreszenzangiographie (FLA) am Beginn der Behandlung vorgesehen. Diese Untersuchung mit einem Kontrastmittel sei allein nicht aussagekräftig genug und für Patienten belastend, warnt die Fachgesellschaft. Zudem sei eine Kontrolle in den Folgejahren gar nicht vorgesehen.

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10/2014:

Ab 1. Oktober: IVOM im EBM und Qualitätsicherung in Kraft

Die intravitreale Medikamenteneingabe (IVM) wird zum 1. Oktober in den EBM aufgenommen. Gleichzeitig tritt die neue Vereinbarung zur Qualitätssicherung in Kraft. Sie regelt die fachlichen, räumlichen, apparativ-technischen und hygienischen Anforderungen und die ärztliche Dokumentation. Die Vereinbarung legt fest, dass Vertragsärzte eine Genehmigung ihrer KV benötigen und was bei ihrem Antrag nachzuweisen ist.

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09/2014:

IVOM: BDOC fordert gleiche Bedingungen für Klinik- und Praxisärzte

Mit der geplanten Aufnahme einer Gebührenordnungsposition für die IVOM in den EBM ist keine gleichzeitige Aufnahme der IVOM als Leistung in den sogenannten AOP-Vertrag der Krankenhäuser vorgesehen, kritisiert auch der Bundesverband Deutscher Ophthalmochirurgen, BDOC, und warnt – ähnlich wie zuvor bereits die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) sowie einige Patientenverbände – vor einem Versorgungsproblem für die Patienten. In den bettenführenden Häusern werden nach Angaben des BDOC pro Jahr weit über 100.000 IVOM ambulant erbracht. Die Versorgung der Patienten sei gut und basiere auf der freien Arztwahl der Patienten. Die jetzige Situation würde bedeuten, dass viele Patienten sich einen neuen Augenarzt für ihre chronische Erkrankung suchen und dabei gegebenenfalls weite zusätzliche Wege in Kauf nehmen müssten, kritisiert der Verband.

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09/2014:

DOG sieht AMD-Therapie in Kliniken gefährdet

Bei der Behandlung von Patienten mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und anderen Makulaerkrankungen könnte es bald zu dramatischen Engpässen kommen. Davor warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Hintergrund: Ab 1. Oktober wird die Spritzentherapie in den einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen und damit reguläre Kassenleistung bei niedergelassenen Augenärzten. Krankenhäuser und Universitätskliniken können die Behandlung jedoch nicht über den EBM und damit kostendeckend abrechnen. Bestehende Verträge mit den Universitäten wurden von Seiten der Krankenkassen zum 1. Oktober teilweise schon gekündigt, teilt die DOG mit.

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