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Aus der aktuellen Ausgabe

» Die nächste Ausgabe DER AUGENSPIEGEL 7/8-2010 erscheint Anfang August.


» World Ophthalmology Congress 2010

Interview mit Prof. Dr. Gerhard K. Lang
Zum World Ophthalmology Congress (WOC) 2010, dem weltweit größten ophthalmologischen Kongress, werden Anfang Juni rund 8.000 Ophthalmologen aus etwa 120 Ländern in Berlin erwartet. Unter dem Dach des Weltkongresses laden auch die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zu ihrer jährlichen Fachtagung ein. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem Direktor der Universitäts-Augenklinik Ulm,
Prof. Dr. Gerhard K. Lang, der als Kongresspräsident in diesem Jahr nicht nur der DOG vorsteht, sondern auch dem zweijährlich stattfindenden WOC, über das internationale ophthalmologische Großereignis in Berlin.


» Zum 36. Kongress der ASCRS in Boston

Zum 36. Kongress der American Society of Cataract and Refractive Surgery (ASCRS) trafen sich im April rund 7.300 Teilnehmer in Boston, USA. Den angereisten Ophthalmologen bot sich die Möglichkeit, aus etwa 700 wissenschaftlichen Vorträgen, 18 Symposien, 130 Kursen, 170 Filmen sowie 370 Postern ein individuelles Fortbildungsprogramm zusammenzustellen. Darüber hinaus gab es weitere Beiträge und Kurse speziell abgestimmt für ärztliches Assistenz- und Pflegepersonal in Zusammenarbeit mit der American Society of Ophthalmic Administrators (ASOA). Ein Bericht von Dr. Tanja M. Rabsilber.


» Unternehmenscontrolling in der Medizin

Kennen Sie Ihre Zahlen?
Viele Praxisinhaber begnügen sich nach Ablauf eines Quartals oder Jahres mit der betriebswirtschaftlichen Analyse, also einer nachträglichen Aufstellung von Kosten und Einnahmen. Für die aktive Führung der Praxis und vor allem zur Führung eines größeren Zentrums ist jedoch ein Einblick in die aktuelle Datenlage notwendig, da die Kenntnis eigener Daten und Marktdaten zu höherer Effizienz und Wettbewerbsvorteilen führt. Dr. Johannes Bräuning erörtert Anforderungen und Möglichkeiten von Unternehmenscontrolling in der Medizin.


» Minimalinvasive Glaukomtherapie mit Mikro-Bypass-Stents

Erste klinische Erfahrungen mit dem suprachoroidalen Mikro-Stent
Glaukomdrainage-Implantate haben bisher eine feste Position bei komplizierten, refraktären Glaukomen. Neueren Studien zufolge scheint die Implantation auch in früheren Erkrankungsstadien gerechtfertigt. Mikro-Bypass-Stents könnten eine innovative, minimalinvasive Alternative zu den bisherigen Therapiemaßnahmen bei Glaukom sein, wenn Augentropfen nicht mehr vertragen werden oder nicht mehr wirksam den Augeninnendruck in den Zieldruckbereich senken. Dr. Inga Kersten-Gomez, Dr. Peter Breil und Prof. Dr. Burkhard H. Dick berichten über erste klinische Erfahrungen mit suprachoroidalen Implantaten (Stents) an der Universitäts-Augenklinik Bochum.


» Ist ein Glaukomscreening kosteneffizient?

Durch ein flächendeckendes augenärztliches Glaukom-Untersuchungsprogramm in regelmäßigen Abständen könnten verdächtige beziehungsweise erkrankte Patienten aufgefunden und einer Therapie zugeführt werden. Dennoch wurde 2005 das Glaukomscreening nicht in dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen, sondern erfolgt in der Regel nur als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).Dr. Christoph Hirneiß erörtert die Frage, unter welchen Bedingungen ein Glaukomscreening kosteneffizient sein könnte.


» Dreijahresergebnisse zur Phakokanaloplastik

Die Kanaloplastik ist eine nicht-perforierende Glaukomoperation, bei der ein chirurgischer Schritt zum Offenhalten der Ostien des Schlemm‘schen Kanals durchgeführt und zudem das Trabekelmaschenwerk permanent unter Spannung gehalten wird. Das Verfahren ist seit fünf Jahren in einigen deutschen OP-Zentren in klinischer Anwendung, die Dreijahresergebnisse der multizentrischen Studie werden in Kürze publiziert. Prof. Dr. Norbert Körber stellt nachfolgend die Zahlen vom Augenzentrum Köln zur Phakokanaloplastik vor, einer kombinierten Katarakt-Glaukomoperation.


» Verleihung der Junius-Kuhnt-Medaille 2010

Rund 600 Teilnehmer trafen sich Mitte April in Hannover zum jährlichen „Makula-Update“ und diskutierten zwei Tage lang über aktuelle Themen auf dem Gebiet der Netzhauterkrankungen. Zum vierten Mal in Folge wurde im Rahmen dieser Veranstaltung die Junius-Kuhnt-Medaille verliehen. Von Katica Djakovic.


» Die nahtlose posteriore lamelläre Keratoplastik (no stitch DSAEK)

Modifikation der DSAEK zur besonders schonenden Implantation
Zur Behandlung rein endothelialer Erkrankungen mittels Keratoplastik hat sich in den letzten Jahren die Descemet-Stripping automatisierte endotheliale Keratoplastik (DSAEK) als eine Alternative zur klassischen perforierenden Keratoplastik etabliert. Das zunächst recht aufwändige Verfahren ist inzwischen vereinfacht und standardisiert worden. Eine weitere Modifikation in Hinblick auf eine nahtlose Variante und eine besonders schonende Implantation der Spenderlamelle, die an der Charité-Augenklinik Berlin angewandt wird, stellt Prof. Dr. Dr. Peter W. Rieck vor.


» Korrektur der Presbyopie mit dem AcuFocus Corneal Inlay (ACI)

Klinische Erfahrungen und Zweijahresergebnisse der Universitäts-Augenklinik Salzburg
Die Presbyopiekorrektur ist noch immer eine der großen Herausforderungen in der Refraktiven Chirurgie. Mit dem AcuFocus Corneal Inlay (ACI) steht seit 2005 ein neues Verfahren zur Verfügung, das den Nah- und Intermediärvisus bei emmetropen Presbyopen verbessern soll. Im Rahmen einer prospektiven internationalen klinischen Multizenterstudie werden gegenwärtig auch im deutschsprachigen Raum Ergebnisse zur Presbyopiekorrektur mit dem Acufocus-Implantat ausgewertet. Dr. Orang Seyeddain und Prof. Dr. Günther Grabner fassen die Zweijahresergebnisse der Universitäts-Augenklinik Salzburg zusammen.


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Ausgabe 06-2010

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» DOG: Augen im Sommer besonders gut schützen

(26. Juli 2010) 

Vor allem jetzt in den Sommermonaten reizen Sonne, Wind und Sand die Bindehaut des Auges. Bei einigen Menschen verursacht dies eine lachsfarbene Wucherung auf dem Weiß des Auges am Übergang zur Hornhaut. Dieses so genannte Pterygium ist zwar gutartig. Es kann aber das Sehen erheblich behindern, wenn es auf die Hornhaut übergreift. Häufig hilft dann nur noch eine Operation. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb dazu, die Augen im Freien durch eine geeignete Sonnenbrille zu schützen.

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» EUPIA-Publikationspreis für Studie zur Uveitis im Kindesalter

(22. Juli 2010) 

Prognose und Therapie einer Entzündung der Regenbogen- bzw. Aderhaut (Uveitis) haben sich im Vergleich zu früheren Studien verbessert. Trotzdem sind Kinder von erheblichen Komplikationen betroffen, die die Sehkraft beeinträchtigen können. Das sind Ergebnisse der weltweit bisher größten Studie, für die Daten von insgesamt 527 erkrankten Kindern retrospektiv über zehn Jahre analysiert wurden. Die „European Uveitis Patient Interest Association“ (EUPIA) verlieh Dr. Friederike Mackensen, Oberärztin und Studienkoordinatorin am Uveitiszentrum der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, anlässlich des Weltkongresses im Juni 2010 in Berlin den EUPIA-Publikationspreis für ihre grundlegende, klinische Arbeit.

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» WOC 2010 mit insgesamt 13.000 Teilnehmern sehr erfolgreich beendet

(10. Juni 2010) 

Zum World Congress of Ophthalmology (WOC) 2010, der vom 3. bis 9. Juni in Berlin tagte, reisten insgesamt 13.000 Teilnehmer aus 146 Ländern an. Damit wurde die erwartete Besucherzahl deutlich übertroffen, wie WOC-Kongresspräsident Prof. Dr. Gerhard K. Lang (Ulm) in einer abschließenden sehr positiven Bilanz feststellte. „Wir haben uns als die Gastgeber gezeigt, die wir sein wollten“, so Lang, der sich dafür ausdrücklich bei allen deutschen Ophthalmologen bedankte, die der Einladung, den englischsprachigen Weltkongress zu besuchen, gefolgt waren.

Unter dem Dach des WOC 2010 fanden auch neben dem 32. International Congress of Ophthalmology (ICO) auch der 108. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und die deutschsprachige Fortbildungsveranstaltung Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) statt.

Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe DER AUGENSPIEGEL 7/8-2010.

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» Auftakt zum WOC 2010 in Berlin

(3. Juni 2010) 

Mit dem World Ophthalmology Congress (WOC 2010) richtet Deutschland 2010 den größten internationalen Fachkongress zum Thema Augenheilkunde aus. Neben dem 32. International Congress of Ophthalmology (ICO) finden auch der 108. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) unter dem Dach des WOC 2010 statt. Die AAD-Kurse werden vom 3. bis zum 6. Juni 2010 in deutscher Sprache abgehalten. Vom 5. bis zum 9. Juni schließt sich das internationale Programm in englischer Sprache an. Die Veranstalter verzeichneten im Vorfeld rund 10.000 Anmeldungen. Erwartet werden Teilnehmer aus etwa 120 Ländern.

Internationale Experten stellen im Rahmen des WOC 2010 neueste Erkenntnisse aus allen Teilbereichen der Augenheilkunde vor: von der Basisversorgung bis zur Nanotechnologie. Neue Therapieansätze bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), Glaukom oder diabetischer Retinopathie stehen ebenso auf der Agenda wie Strategien zur Blindheitsverhütung in Entwicklungsländern. Teilnehmer können sich zudem über neue Verfahren der Hornhauttransplantation und gentherapeutische Ansätze in der Ophthalmologie informieren.

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» Mit Hornhautspenden Augenlicht schenken

(28. Mai 2010) 

Organspenden retten Leben und verbessern die Lebensqualität der Patienten erheblich. Ein gutes Beispiel dafür ist die Hornhautspende. Kein Gewebe wird häufiger und erfolgreicher verpflanzt. Doch es fehlt an Spendern, so dass die Warteliste sehr lang ist. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands wirbt daher im Vorfeld des Tags der Organspende am 5. Juni 2010 für die Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende.

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