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Aus der aktuellen Ausgabe

» XXXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Düsseldorf (Teil 2)

„Geschichte braucht Zukunft“
Unter der Tagungskoordination von Prof. Guido Kluxen und Prof. Gerd Geerling fand vom 11. bis 13. Oktober das 33. Treffen der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Düsseldorf statt. Im ersten Teil fasste Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) die ersten beiden Sitzungen und die neu etablierte Podiumsdiskussion zusammen. Im folgenden zweiten Teil stellt sie weitere Beiträge aus der Posterausstellung und der dritten wissenschaftlichen Sitzung vor und berichtet über die Ergebnisse der Vorstandswahl.


» Peeling der epiretinalen Membranen

Makulaforamina mit begleitender Drusenmakulopathie haben geringere Erfolgsaussichten nach der Chirurgie, einen kompletten Verschluss zu entwickeln. Bis heute sind nur wenige Studien veröffentlicht, welche die funktionellen Ergebnisse nach Makulachirurgie in Augen mit zusätzlicher Drusenmakulopathie ausgewertet haben. Einer retrospektive Datenanalyse an der Augenklinik Klinikum Chemnitz untersuchte die anatomischen und funktionellen Ergebnisse der Pars-plana-Vitrektomie mit Membrane Peeling in Augen mit pathologischen Veränderungen der vitreoretinalen Grenzfläche und gleichzeitig vorhandener nicht exsudativer AMD, insbesondere Drusenmakulopathie. Dr. Olga Furashova und Prof. Katrin Engelmann (Chemnitz) stellen die Ergebnisse vor.


» Verschluss persistierender Makulalöcher mittels subretinaler Flüssigkeit

Adhäsionen zwischen retinalem Pigmentepithel (RPE) und der angrenzenden Netzhaut können den Verschluss von Makulalöchern behindern. Die Gabe von subretinaler Flüssigkeit kann diese Adhäsionen lösen und den Verschluss unterstützen. Hierbei wird die Retina abgehoben und an ihren ursprünglichen Ort verlagert, indem intraoperativ eine Blase schwerer Flüssigkeit über dem Makulaloch appliziert und der Infusionsdruck auf <20 mmHg reduziert wird.

Dr. Gregor Kastl, Prof. Carsten H. Meyer, Priv.-Doz. Dr. Boris V. Stanzel und Prof. Michael J. Koss erläutern die Operationsmethode.


» Vollständige Visuserholung trotz Makula-off-Amotio

Zur Evaluierung von Risikofaktoren, die einen Einfluss auf die Wiederherstellung des Sehvermögens bei Patienten mit Makula-off Amotio haben, wurden anhand einer Literatursuche die Dauer der Makula-off-Amotio (weniger als einen Tag, ein bis drei Tage, über drei Tage und über sechs Tage), demografische Patientendaten (Geschlecht, Alter), Operationsverfahren sowie OCT-Parameter und deren Einfluss auf die Visusprognose untersucht. Priv.-Doz. Dr. Christiane Falkner-Radler (Wien) fasst die Literaturerauswertung zusammen.


» Aktuelle Behandlungsempfehlungen bei venösen Gefäßverschlüssen

Wie individuell darf eine Therapie sein?
Das Makulaödem nach retinalem Venenverschluss hat eine gute Prognose, wenn die intravitreale Therapie früh nach Auftreten und Diagnosestellung begonnen und konsequent fortgesetzt wird. Priv.-Doz Dr. Amelie Pielen (Hannover) erörtert im Folgenden, wie optimale Ergebnisse bei den individuellen Patienten erreicht werden können. Unter Zuhilfenahme der überarbeiteten und um Kernaussagen zu den therapeutischen Strategien aktualisierten Stellungnahme des Berufsverbandes der Augenärzte und der Fachgesellschaften DOG und RG werden wichtige Fragen anhand der wissenschaftlichen Evidenz diskutiert und beantwortet.


» Der Risikopatient als Kontaktlinsenträger

Risiken, Ursachen, Symptome und Therapien
Die durch eine Kontaktlinse ausgelösten Veränderungen am Auge sind in der Regel sehr gering – selbst nach langjährigem Tragen. Dennoch können sie bei Abwehrschwäche oder einem Immundefizit des Kontaktlinsenträgers das Auge gefährden. Weitere Probleme sind Stoffwechselerkrankungen, Umweltbelastungen oder Handhabungs- und Tragefehler. Dr. Hans-Walter Roth, Leiter des Instituts für wissenschaftliche Kontaktoptik, Ulm, erörtert einige dieser Risiken und stellt ihre Ursachen, Symptome und therapeutische Maßnahmen vor.


» Die Maske des Pestarztes

Serie zur Sammlung Roth (Folge 102)
In alten Schriften wird uns viel von Kriegen und Katastrophen berichtet, Seuchen bedrohten die Menschheit, die infolge ihres raschen Wachstums und mangelhafter
Kenntnisse der Hygiene dagegen hilflos waren. Zwar gibt es aus den alten Hochkulturen wie China und Babylonien schon Berichte über grassierende Krankheiten,
sie waren aber weit weniger spektakulär als die Seuchen, die zur Zeit von Moses Ägypten heimsuchten. Erst im Mittelalter erfahren wir mehr über solche todbringenden Epidemien, die dann auch über Europa hinweg zogen. Pest, Cholera oder Pocken dezimierten die Bevölkerung großer Städte und löschten ganze Heere aus. Die Neuzeit brachte die Influenza, die Syphilis und das HIV-Virus. Eines Tages könnte es eine lebensbedrohliche Virusinfektion wie Ebola sein, die sich
todbringend ausbreitet.


» XXXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Düsseldorf (Teil1)

„Geschichte braucht Zukunft“
Unter der Tagungskoordination von Prof. Guido Kluxen und Prof. Gerd Geerling fand vom 11. bis 13. Oktober das 33. Treffen der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Düsseldorf statt. Erstmalig waren auch Nicht-Mitglieder eingeladen, kostenfrei an der wissenschaftlichen Tagung teilzunehmen, was sehr gut angenommen wurde. Die diesjährige Zusammenkunft wurde ebenfalls durch die Teilnahme von Prof. Axel Karenberg vom Institut für Geschichte und Ethik der Universität Köln bereichert. Dr. Sibylle Scholtz (Ettlingen) fasst die ophthalmo-historische Tagung zusammen.


» BVA-Delegiertenversammlung 2019 in Berlin

Auf der Tagesordnung der diesjährigen Delegiertenversammlung des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) Anfang November in Berlin stand unter anderem die Wahl des Vorstandes für die kommenden vier Jahre. Deutliche Kritik gab es von den Delegierten für das Terminservice- und Versorgungsgesetz, insbesondere die offene Sprechstunde wurde als massiver Eingriff in die Praxisorganisation und Selbstverwaltung gewertet. Die Reform der Notfallversorgung, Anbindung an die Telematikinfrastruktur, Haftungsfragen bei der Digitalisierung sowie der IGeL-Monitor wurden ebenfalls ausführlich diskutiert. Von Katica Djaković.


» Aktuelle Entwicklungen zur Erstattung des Femtosekundenlasers bei Katarakt

Trotz einzelner gerichtlicher Entscheidungen verbleibt es bei dem bisherigen Tenor, dass die Zivilgerichte, hier auch die Landgerichte, ganz überwiegend die Erstattung der Position 5855a GOÄ zusprechen, in dem verwaltungsgerichtlichen Bereich ist dies von einer Ausnahme abgesehen sogar durchgängig der Fall. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, wenn in einzelnen Publikationen oder durch Vertreter der Berufspolitik von der Abrechnung dieser Position abgeraten wird. RA Michael Zach (Mönchengladbach) stellt im Folgenden die aktuellen Entwicklungen zur Erstattung des Femtosekundenlasers bei Katarakt dar.


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Ausgabe Januar 2020

Archiv: Cover und Inhaltsverzeichnisse


Kurznachrichten

» Dr. Peter Heinz neuer BVA-Vorsitzender

(4. November 2019) 

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) hat am Samstag in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Peter Heinz, seit acht Jahren 2. Vorsitzender, tritt nun an die Spitze der berufspolitischen Vertretung der deutschen Augenärzte. Der bisherige 1. Vorsitzende Prof. Bernd Bertram wird ihn in den kommenden vier Jahren als 2. Vorsitzender unterstützen. In den Vorstand neu gewählt wurde Dr. Bernhard Bambas, ausgeschieden ist Dr. Stephan Schneider.

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» Prof. Frank Holz neuer Präsident der EURETINA

(29. Oktober 2019) 

Prof. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, ist für eine zweijährige Amtszeit zum Präsidenten der EURETINA (European Society of Retina Specialists) gewählt worden. Er war bereits zuvor langjährig im Vorstand der Gesellschaft tätig, die den mittlerweile weltweit größten internationalen Kongress für Netzhautspezialisten ausrichtet, zuletzt vom 5. bis 8. September 2019 in Paris mit über 5.000 Teilnehmern.

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» DGII trauert um Prof. Wolfgang Haigis

(28. Oktober 2019) 

Die Deutsche Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII), trauert um Prof. Wolfgang Haigis, der am 15. Oktober im Alter von 72 Jahren starb. Haigis, ohne dessen Formel die moderne Kataraktchirurgie kaum denkbar wäre, erhielt im Jahre 2009 für seine Verdienste als Erster den DGII-Wissenschaftspreis.

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» Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober

(7. Oktober 2019) 

Im Rahmen der 18. „Woche des Sehens“ finden deutschlandweit zahlreiche Informationsveranstaltungen und Mitmach-Aktionen rund um die Themen Blindheit und Sehbehinderung statt. Unter dem diesjährigen Motto „Nach vorne schauen“ können sich Besuchende zum Beispiel in vielfältigen Fachvorträgen informieren und Hilfsmittel kennenlernen. Tage der offenen Tür erlauben, einen Blick in Augenkliniken zu werfen. Dunkelparcours ermöglichen es, sich in die Lage sehbehinderter Menschen zu versetzen. Augen-Fitness-Trainings laden zum Teilnehmen ein. Mit diesen und weiteren Aktionen möchte die Kampagne zum Verständnis von Blindheit und deren Verhütung beitragen. Innerhalb der Aktionswoche liegt der „Welttag des Sehens“, der dieses Jahr am 10. Oktober stattfindet. Traditionell endet die Kampagne am 15. Oktober, dem internationalen „Tag des weißen Stocks“.

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» AMD-Netz: Neues Makula-Expertenportal online

(2. September 2019) 

Ergänzend zur bisherigen Patientenseite stellt das AMD-Netz e.V. ab sofort auch ein Onlineportal zur AMD bereit. Dort werden Informationen und Tools, die für die Versorgung von AMD-Patienten und sehbehinderten Menschen im Arbeitsalltag relevant sind, präsentiert. Das MakX-Portal richtet sich an Augenärzte, Augenoptiker, Orthoptisten und viele weitere Fachleute, die AMD-Patienten oder sehbehinderte Menschen behandeln, beraten und begleiten.

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